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Energie

Atomenergie-Engpass Deutscher Strom hilft Franzosen über den Winter

In Frankreich droht ein extremer Stromengpass. Wegen Sicherheitsbedenken sind ein Dutzend Reaktoren vom Netz – fast ein Drittel muss überprüft werden. Importe – auch aus Deutschland – sollen Blackouts verhindern.
24.11.2016 - 06:35 Uhr
Französische Atomkraftwerke allein können den drohenden Stromengpass nicht beseitigen. Quelle: dpa
Atomkraftwerk Cattenom

Französische Atomkraftwerke allein können den drohenden Stromengpass nicht beseitigen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf/Paris Am 14. November zwischen 18 und 19 Uhr wurde es auf Frankreichs Strommarkt richtig dramatisch. Innerhalb weniger Minuten sprang der Strompreis im Großhandel auf 829,79 Euro je Megawattstunde (MWh) nach oben. Zur selben Stunde kostete eine Megawattstunde in Deutschland nur knapp 47 Euro — und das war schon viel. In Frankreich war Strom also mehr als 17-mal so teuer wie im Nachbarland.

Dabei hatte es an jenem Montagabend eher harmlos angefangen. Wie an jedem Werktag kamen Millionen Franzosen von der Arbeit nach Hause und warfen ihre überdurchschnittlich häufig mit Strom betriebenen Heizungen an. Gut, es war schon recht kalt, und innerhalb einer Stunde sprang der Stromverbrauch um mehrere Gigawatt nach oben. Das war aber von den Experten so erwartet worden.

Der Nachfrageschub traf jedoch auf ein derzeit ohnehin angespanntes Stromangebot in Frankreich. Ein Dutzend Atomkraftwerke ist aktuell und für mehrere Monate für Sicherheitsüberprüfungen vom Netz.

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