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Energie

Atommüll-Fonds RWE will die Milliarden auf einmal einzahlen

Der Essener Energiekonzern RWE will die Zahlung für die Finanzierung der atomaren Endlager auf einen Schlag leisten. Mitte 2017 sollen die von der Bundesregierung geforderten 6,8 Milliarden Euro gezahlt werden.
02.01.2017 - 11:42 Uhr Kommentieren
Der Essener Energiekonzern verzichtet auf die Möglichkeit der Ratenzahlung für den Atommüll-Fonds. Quelle: dpa
RWE

Der Essener Energiekonzern verzichtet auf die Möglichkeit der Ratenzahlung für den Atommüll-Fonds.

(Foto: dpa)

Berlin Der Essener Energieriese RWE kann die von der Bundesregierung geforderte Einzahlung von 6,8 Milliarden Euro in den staatlichen Fonds zur Finanzierung der atomaren Endlagerung Mitte 2017 nach eigenen Angaben auf einen Schlag leisten. „Wir brauchen nicht auf die Möglichkeit der Ratenzahlung zurückzugreifen“, sagte RWE-Chef Rolf Martin Schmitz der „Welt“ (Montagausgabe) laut Vorabbericht. RWE nahm im Oktober mit dem Börsengang der Ökostromtochter Innogy 2,6 Milliarden Euro ein.

Die Bundesregierung hatte vor kurzem den Atommüll-Pakt mit den vier AKW-Betreibern zur Übernahme der Zwischen- und Endlagerung in staatliche Regie beschlossen. Mit diesem können sich Eon, RWE, EnBW und Vattenfall für rund 23,6 Milliarden Euro von Kosten und Risiken der Müll-Lagerung freikaufen. Das Geld soll in einen staatlichen Fonds fließen. Ratenzahlung ist dabei möglich. Abriss und Stilllegung der Reaktoren bleiben dagegen in Konzern-Verantwortung.

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