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Energie

Atomsteuer Eon will Rückzahlungen im Konzern behalten

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Atomsteuer kann Eon mit einer Rückzahlung von bis 2.8 Milliarden Euro rechnen. Vorstandschef Johannes Teyssen will allerdings keine Sonderdividende ausschütten.
30.06.2017 - 09:57 Uhr Kommentieren
„Wir wollen das Geld nicht für Dividenden und schon gar nicht für Abenteuer nutzen. Es geht ausschließlich in den Rückbau alter Anlagen und die Stärkung der Bilanz“, sagt Konzernchef Johannes Teyssen. Quelle: dpa
Eon

„Wir wollen das Geld nicht für Dividenden und schon gar nicht für Abenteuer nutzen. Es geht ausschließlich in den Rückbau alter Anlagen und die Stärkung der Bilanz“, sagt Konzernchef Johannes Teyssen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der Energiekonzern Eon will nach den Worten von Vorstandschef Johannes Teyssen aus der Rückzahlung der Brennelementesteuer keine Sonderdividende ausschütten. „Wir wollen das Geld nicht für Dividenden und schon gar nicht für Abenteuer nutzen. Es geht ausschließlich in den Rückbau alter Anlagen und die Stärkung der Bilanz“, sagte der Manager in einem vorab veröffentlichten Interview des Nachrichtenmagazins „Focus“.

Konkurrent RWE hatte angekündigt, einen Teil seiner Steuerrückerstattung für eine Sonderdividende von einem Euro je Aktie zu verwenden.

„Wir feiern keine Partys, weder innen noch außen. Die Märkte haben das genau verstanden“, sagte Teyssen dem Magazin. Das Bundesverfassungsgericht hatte die von 2011 bis Ende 2016 erhobene Brennelementesteuer als nicht rechtens bezeichnet und die Rückzahlung der Milliardenbeträge gefordert.

Teyssen sagte in dem Interview, er erwarte eine Netto-Rückerstattung „von 2,75 bis 2,8 Milliarden Euro“. Ein großer Teil des Geldes sei bereits eingegangen.

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