Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Energie

Aufschwung im Raffinerie-Geschäft Total kann Einbruch beim Ölpreis ausgleichen

Binnen Jahresfrist haben sich die Ölpreise nahezu halbiert. Die Unternehmen versuchen gegenzusteuern, viele bekommen den Preisverfall dennoch zu spüren. Dank Einsparungen übertrifft Ölmulti Total aber die Erwartungen.
29.07.2015 - 11:07 Uhr Kommentieren
Der gesamten Branche macht schwer zu schaffen, dass sich der Ölpreis binnen Jahresfrist fast halbiert hat. Quelle: dpa
Total-Raffinerie Mitteldeutschland

Der gesamten Branche macht schwer zu schaffen, dass sich der Ölpreis binnen Jahresfrist fast halbiert hat.

(Foto: dpa)

Paris Der französische Energiekonzern Total hat mit einem Sparkurs die Folgen des Ölpreisverfalls aufgefangen. Der Umsatz brach zwar im zweiten Quartal um 29 Prozent auf 44,7 Milliarden Dollar ein, wie der viertgrößte westliche Ölmulti am Mittwoch mitteilte. Der um Sonderposten bereinigte Nettogewinn fiel aber mit zwei Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar weniger stark als von Experten befürchtet.

Auch der Aufschwung im Raffinerie-Geschäft bei der Verarbeitung von Rohöl zu Treib- und Schmierstoffen habe dazu beigetragen. Zudem rechnet das Management damit, sein bereits um 50 Prozent angehobenes Sparziel von 1,2 Milliarden Dollar dieses Jahr zu übertreffen. Die Anleger ermutigte dies: Die Aktie legte mehr als ein Prozent zu.

Der gesamten Branche macht schwer zu schaffen, dass sich der Ölpreis binnen Jahresfrist fast halbiert hat. Dahinter steckt eine Überproduktion bei zugleich geringerer Nachfrage im Zuge einer schwächelnden Konjunktur in vielen Teilen der Welt. Die Konzerne steuern mit Einsparungen gegen. Überkapazitäten im Raffinerie-Geschäft werden abgebaut, kostspielige Projekte zur Erschließung neuer Öl- und Gas-Vorkommen auf Eis gelegt und Stellen gestrichen.

Erst am Dienstag kündigte der zweitgrößte US-Ölkonzern Chevron den Abbau von 1500 Stellen und damit rund zwei Prozent seiner Arbeitsplätze an, um Einnahmeeinbußen auszugleichen. Bei dem britischen Rivalen BP verhagelten zudem milliardenschwere Altlasten wegen der verheerenden Ölpest im Golf von Mexiko vor fünf Jahren die Bilanz.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    Diese Männer wollen den Ölpreis bestimmen
    Treffen der Opec
    1 von 14

    Treffen der Opec in Istanbul. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) würden die Fördermenge gerne begrenzen. Im September 2016 hatte das Ölkartell auch einen entsprechenden Plan verkündet. Passiert ist seitdem aber wenig. Die Skepsis wächst, dass es überhaupt zu einem Abkommen kommt. Diese Männer ringen um eine Einigung.

    (Foto: AFP)
    Saudi-Arabien
    2 von 14

    Khalid al-Falih ist seit Mai 2016 Ölminister von Saudi-Arabien – und damit ein mächtiger Mann. Sein Land ist der wichtigste Akteur im Ölgeschäft. Doch auch den Scheichs macht der niedrige Ölpreis zu schaffen.

    Jährliche Öl-Exporte (Wert): 158 Milliarden Dollar

    Öl-Reserven: 266 Milliarden Barrel

    (Foto: Reuters)
    Venezuela
    3 von 14

    Der venezolanische Öl- und Bergbauminiser Eulogio del Pino. Vor einigen Jahren überholte Venezuela Saudi-Arabien, was die größten Öl-Reserven der Welt angeht.

    Jährliche Öl-Exporte (Wert): 36 Milliarden Dollar

    Öl-Reserven: 301 Milliarden Barrel

    Die folgenden Teilnehmer des OPEC-Treffens sind nach den Öl-Reserven ihrer Heimatländer sortiert. Quelle: OPEC

    (Foto: AFP)
    Iran
    4 von 14

    Der iranische Öl-Minister Bijan Namdar Zanganeh. Im Handelsblatt-Interview hatte er schon früh die Position seines Landes deutlich gemacht, sobald die Sanktionen gegen das Land aufgehoben sind: „Wir wollen schrankenlos Öl und Gas exportieren“

    Jährliche Öl-Exporte (Wert): 27 Milliarden Dollar

    Öl-Reserven: 158 Milliarden Barrel

    (Foto: Reuters)
    Irak
    5 von 14

    Adil Abd Al-Mahdi war bis 2016 irakische Ölminister. Auf ihn folgte Jabbar Ali Hussein Al-Luiebi.

    Jährliche Öl-Exporte (Wert): 54 Milliarden Dollar

    Öl-Reserven: 143 Milliarden Barrel

    (Foto: dpa)
    Kuwait
    6 von 14

    Der Finanz- und Ölminister Kuwaits: Anas Khaled Al-Saleh.

    Jährliche Öl-Exporte (Wert): 49 Milliarden Dollar

    Öl-Reserven: 101 Milliarden Barrel

    (Foto: AP)
    Vereinige Arabische Emirate
    7 von 14

    Der Energie- und Industrieminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Suhail Mohamed Al-Mazrouei.

    Jährliche Öl-Exporte (Wert): 52 Milliarden Dollar

    Öl-Reserven: 98 Milliarden Barrel

    (Foto: dpa)
    Handelsblatt Energie Briefing
    • rtr
    Startseite
    Mehr zu: Aufschwung im Raffinerie-Geschäft - Total kann Einbruch beim Ölpreis ausgleichen
    0 Kommentare zu "Aufschwung im Raffinerie-Geschäft : Total kann Einbruch beim Ölpreis ausgleichen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%