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Energie

Ausnahme von Sanktionen erbeten Keine Extrawurst für Exxon

Die US-Regierung verweigert Exxon eine Ausnahmeregelung bei Russland-Sanktionen. Pikant: Der frühere Vorstandschef von Exxon ist jetzt US-Außenminister und war gerade erst in Russland.
21.04.2017 - 22:11 Uhr Kommentieren
Logo von ExxonMobil an einer Tankstelle in Manassas, Virginia. Der Ölkonzern soll versucht haben, von der US-Regierung eine Ausnahmegenehmigung von den Sanktionen gegen Russland zu zu bekommen. Quelle: AFP
ExxonMobil

Logo von ExxonMobil an einer Tankstelle in Manassas, Virginia. Der Ölkonzern soll versucht haben, von der US-Regierung eine Ausnahmegenehmigung von den Sanktionen gegen Russland zu zu bekommen.

(Foto: AFP)

Washington Der US-Ölkonzern ExxonMobil ist mit seinem Antrag auf eine Ausnahmeregelung von den Sanktionen gegen Russland bei der amerikanischen Regierung gescheitert. Nach Beratschlagung mit Präsident Donald Trump habe sein Ministerium beschlossen, keinem US-Unternehmen - auch nicht Exxon - solche Zugeständnisse zu machen, teilte Finanzminister Steven Mnuchin am Freitag in Washington mit.

Der US-Branchenriese wollte sich die Erlaubnis holen, gemeinsam mit dem russischen Staatskonzern Rosneft im Schwarzen Meer nach Öl zu bohren. Der Antrag, über den zunächst das „Wall Street Journal“ berichtet hatte, sorgte auch deshalb für Aufsehen, weil die Partnerschaft mit Rosneft 2012 unter dem damaligen Exxon-Chef Rex Tillerson eingefädelt wurde - Trumps heutigem Außenminister.

Tillerson war gerade erst zu seinem Antrittsbesuch in Moskau und die Beziehungen zwischen den beiden Staaten gelten seit einem Raketenangriff der USA auf Russlands Verbündeten Syrien als extrem unterkühlt. In dieser Woche wurden viermal russische Bombenflugzeuge an der Grenze zu Alaska gesichtet. Exxon hat auch noch ein Gemeinschaftsprojekt mit Rosneft in der Arktis, dessen Gesamtwert auf hunderte Milliarden Dollar geschätzt wird. Auch dieses Projekt ist gestoppt.

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