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Energie

Automobilkonzerne BMW und VW treten Rohstoffallianz bei

Die beiden Autobauer treten als erste Unternehmen ihrer Branche der deutschen Rohstoffallianz bei. Die Gesellschaft wurde von Industriefirmen gegründet. Sie soll die Versorgung mit wichtigen Grundgütern sichern.
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Arbeiter im BMW-Werk München: BMW und VW treten der Rohstoffallianz bei. Quelle: dapd

Arbeiter im BMW-Werk München: BMW und VW treten der Rohstoffallianz bei.

(Foto: dapd)

Berlin Erstmals haben sich zwei Automobilkonzerne der von der deutschen Industrie gegründeten Rohstoffallianz angeschlossen. BMW und VW hätten ihren Beitrittserklärungen abgegeben, teilte die RA Rohstoffallianz GmbH am Dienstag in Berlin mit.

Das Unternehmen war von mehreren deutschen Firmen gegründet worden, um die Versorgungssicherheit bei wichtigen Rohstoffen zu sichern. Dazu zählen etwa die für Hightech-Produkte nötigen Seltenen Erden, aber auch andere Metalle. Dazu will die RA direkte Beteiligungen an der Exploration und der Produktion von Rohstoffen im Ausland eingehen.

Hintergrund ist vor allem die Sorge, dass gerade China international Bergwerke und Rohstoff-Vorkommen aufkauft oder sich exklusive Lieferverträge sichert. Deutsche Firmen hatten wiederholt geklagt, dass dieses Vorgehen für Konkurrenten zu Versorgungsengpässe auf dem freien Markt führen und chinesischen Firmen deshalb einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil sichern könnte.

Bisher sind etwa bereits die Unternehmen BASF, Bosch, Bayer, Evonik, Georgsmarienhütte Holding, Rockwood Lithium, die Stahl Holding Saar, ThyssenKrupp und Wacker Chemie an der RA Rohstoffallianz beteiligt, die auch von der Bundesregierung politisch unterstützt wird.

 
  • rtr
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