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Energie

Bergbauriese Anglo American Milliardengräber unterm Zuckerhut

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Hoffnung für Thyssen-Krupp
Schaufelräder, Zementwerke und U-Boote
blech_veredelt
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Künftig soll das reine Stahlgeschäft wie etwa die Produktion von veredelten Blechen für die Automobilindustrie nur noch 30 Prozent des Konzern-Geschäfts ausmachen. Dennoch bleiben Blechrollen wie diese ein Kernprodukt.

(Foto: PR - ThyssenKrupp)
rolltreppen
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Rolltreppen und Fahrsteige – etwa in Flughafen-Terminals – gehören ebenfalls zum Thyssen-Krupp-Produktspektrum. Dieses Foto ist in einem Essener Einkaufszentrum aufgenommen worden.

(Foto: PR - ThyssenKrupp)
Aufzüge
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Allen Negativ-Schlagzeilen zum Konzern trotzt das Aufzuggeschäft von Thyssen-Krupp. Vor allem starke Absatzzuwächse in Asien erfreuen das Unternehmen. Das Bild zeigt ein System mit zwei Kabinen in einem Aufzugschacht beim Einbau in der Essener Konzernzentrale Anfang 2010.

(Foto: PR - ThyssenKrupp)
anlagenausrüstung
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Für die Automobilindustrie bietet Thyssen-Krupp auch den Aufbau von Anlagen, die etwa automatisch Fahrwerke oder andere Komponenten einbauen.

(Foto: PR - ThyssenKrupp)
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Thyssen-Krupp setzt vermehrt auf Planung und Bau ganzer Chemie- und Industrieanlagen. Im Bild ein Zementklinkerwerk im Senegal.

(Foto: PR - ThyssenKrupp)
fördertechnik
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Dieses Schaufelradladgeärt steht im Hafen von Rotterdam und wird zur Verladung von Eisenerz eingesetzt. Geliefert wurde es von der Thyssen-Krupp-Sparte „Plant Technology“.

großwälzlager
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Großwälzlager von Thyssen-Krupp kommen etwa in Kränen zum Einsatz, die schwere Lasten bewegen.

(Foto: PR - ThyssenKrupp)

Im Zuge der Probleme büßte der Bergbauriese in den vergangenen fünf Jahren rund 14 Milliarden Dollar an Börsenwert ein. Vorstandschefin Carroll geriet damit zunehmend unter Druck. Zuletzt hatte auch der Rivale Rio Tinto seinen Chef Tom Albanese vor die Tür gesetzt. Das Unternehmen musste zuvor 14 Milliarden Dollar abschreiben. Mehrere Übernahmen hatten sich als Fehlkäufe herausgestellt - etwa des Aluminium-Herstellers Alcan sowie von Geschäften in Mosambik.

Anglo American wurde 1917 in Südafrika gegründet und erwirtschaftete 2011 mehr als die Hälfte des operativen Gewinns in dem Land. Heute ist der Hauptsitz des Unternehmens in London. Zu dem Konzern gehört auch der Diamantenförderer De Beers.

Der deutsche Stahkonzern Thyssen-Krupp wiederum kann sein Brasilien-Abenteuer offenbar bald beenden. Der brasilianische Rivale CSN leiht sich laut einem lokalen Zeitungsbericht Geld, um die hochdefizitären Stahlwerke zu kaufen. Dabei gehe es um eine Summe von umgerechnet rund 1,5 Milliarden Euro, schreibt die brasilianische Zeitung „Valor Economico“ unter Berufung auf gut unterrichtete Kreise.

Weder Thyssen-Krupp noch CSN wollten den Bericht kommentieren. Konzernchef Heinrich Hiesinger hatte sich bei der Hauptversammlung vor gut zwei Wochen in Bochum zuversichtlich gezeigt, den Verkauf der beiden Werke bis zum Herbst abschließen zu können. Die Aktien stiegen zeitweilig um mehr als zwei Prozent und waren damit Spitzenreiter im Dax.

Mit Material von Reuters, dpa und Bloomberg

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