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Energie

BHP und Rio Tinto Bergbauriesen mischen Kupfermarkt auf

Milliardenschwere Investition: Australiens Bergbauriesen Rio Tinto und BHP Billiton streben eine enorme Expansion auf dem Kupfermarkt an. Beide Unternehmen intensivieren ihre Abbauaktivitäten aus und planen neue Gruben.
15.12.2014 - 15:48 Uhr Kommentieren
Mine des weltgrößten Minenbetreibers BHP Billiton im westaustralischen Port Hedland: Die Anteile am Kupfermarkt werden neue verteilt. Quelle: AFP

Mine des weltgrößten Minenbetreibers BHP Billiton im westaustralischen Port Hedland: Die Anteile am Kupfermarkt werden neue verteilt.

(Foto: AFP)

Sydney Die australischen Bergbauriesen Rio Tinto und BHP Billiton expandieren massiv im Kupfergeschäft. Zum Teil mit milliardenschweren Investitionen eröffnen beide Unternehmen neue Gruben oder bauen bestehende Bergwerke in den verschiedensten Regionen der Welt aus.

Getrennt und in Gemeinschaftsunternehmen wollen sie Millionen Tonnen Kupfer zusätzlich fördern, obwohl in den kommenden Jahren noch mit einem Überangebot zu rechnen ist. Langfristig soll ihnen die Strategie aber einen größeren Anteil an dem 140 Milliarden Dollar schweren Kupferweltmarkt sichern. Dabei kopieren sie Experten zufolge offenbar eine Strategie, die ihnen schon die Führungsrolle auf dem Eisenerzmarkt eingebracht hat.

Die Massenproduktion von Eisenerz hat die Preise gedrückt und Konkurrenten mit höheren Förderkosten aus dem Markt gedrängt. Beim Kupfer gehe es den Konzernen nun darum, den größtmöglichen Einfluss auf dem Weltmarkt zu erlangen, sagte Gavin Wendt, Analyst der Beraterfirma MineLife in Sydney.

Doch dürfte den beiden Branchenriesen im Kupfermarkt eine Vormachtstellung wie in dem auf die Nachfrage in China ausgerichteten Eisenerzgeschäft versagt bleiben. Schließlich sei der Kupfermarkt deutlich weniger konzentriert.

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    Rivalen wie Glencore, Freeport McMoran und Codelco dürften deshalb auch anderen Experten zufolge in absehbarer Zukunft am Kupfermarkt weiter eine wichtige Rolle spielen. Punkten könnten Rio Tinto und BHP aber gegenüber dem brasilianischen Konkurrenten Vale, der ohnehin weniger auf Kupfer setzt und sich zuletzt auf Kosten des roten Metalls vor allem auf Eisenerz konzentriert hat.

    Handelsblatt Energie Briefing
    • rtr
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