Bilanzcheck RWE bricht in allen Bereichen ein – Erneuerbare sollen es richten
Die Braunkohle wird für den Energiekonzern zunehmend zum Problem.
Düsseldorf Am Freitag in der Essener Grugahalle wird Vorstandschef Rolf Martin Schmitz stolz seine Vision von der „neuen RWE“ skizzieren. 2019 soll schließlich ein besonderes Jahr werden. „Das Jahr, in dem wir ein neues Kapital in der Geschichte von RWE schreiben werden“, wie Schmitz bei der Bilanzpressekonferenz im März ankündigte. Bis Ende des Jahres will der Konzernchef das milliardenschwere Tauschgeschäft mit Eon abschließen.
RWE soll dann wieder in die Produktion von grünem Strom einsteigen – und die komplette Palette der Stromerzeugung von Windrädern bis zu Kohle- und Gaskraftwerken abdecken. „Wir sind im Aufbruch“, verspricht Schmitz. Die Aktionäre werden die Signale nur allzu gerne vernehmen. Einen Aufbruch kann Deutschlands größter Kohleverstromer jedenfalls gut gebrauchen, aktuell ist die Lage noch trist. 2018 musste RWE wieder kräftige Einbußen verkraften.
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