Energie

Billigstrom-Anbieter Strafverfahren um Teldafax-Pleite vertagt

Der Strafprozess um die Pleite des Stromdiscounters Teldafax ist vertagt worden und wird am Freitag fortgesetzt. Den ehemaligen Verantwortlichen des Billigstrom-Anbieters werden mitunter Bankrotthandlungen vorgeworfen.
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Mitte 2011 hatte Teldafax Zahlungsunfähigkeit angemeldet. Mehr als eine halbe Million Kunden sollen geschädigt worden sein. Quelle: dpa

Mitte 2011 hatte Teldafax Zahlungsunfähigkeit angemeldet. Mehr als eine halbe Million Kunden sollen geschädigt worden sein.

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BonnDer Strafprozess um die Pleite des Stromdiscounters Teldafax ist am Dienstag vertagt worden. Zuvor hatte die Verteidigung die Besetzung der Wirtschaftsstrafkammer am Landgericht Bonn kritisiert. Die Staatsanwaltschaft begründete ihre Anklage gegen die drei Ex-Manager Klaus Bath, Gernot Koch und Michael Josten. Den ehemaligen Verantwortlichen des Billigstrom-Anbieters werden Insolvenzverschleppung, gewerbsmäßiger Betrug und Bankrotthandlungen vorgeworfen.

Teldafax hatte Mitte 2011 Zahlungsunfähigkeit angemeldet, war nach Erkenntnissen der Ankläger aber schon zwei Jahre zuvor völlig überschuldet. Nach Angaben des Insolvenzverwalters sollen mehr als eine halbe Million Kunden geschädigt worden sein. Der Prozess wird an diesem Freitag fortgesetzt.

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