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Energie

BP-Chef Bob Dudley 20 Prozent Gehaltserhöhung – trotz Milliardenverlust

Mit Massenentlassungen und Milliardenverlusten schlingert der britische Ölkonzern BP durch die Preiskrise. Chef Bob Dudley ficht das nicht an: Er erhält eine Gehaltserhöhung von fast vier Millionen Dollar.
Das Unternehmen erklärte die Gehaltserhöhung: „Die Geschäftsführung hat die Dinge, die sie kontrollieren kann und für die sie verantwortlich ist, nachhaltig erfüllt.“ Quelle: AFP
„Ölpreis nicht unter Kontrolle“

Das Unternehmen erklärte die Gehaltserhöhung: „Die Geschäftsführung hat die Dinge, die sie kontrollieren kann und für die sie verantwortlich ist, nachhaltig erfüllt.“

(Foto: AFP)

London Trotz Milliardenverlust und Massenentlassungen zahlt der britische Ölkonzern BP seinem Chef Bob Dudley deutlich mehr Geld. Er erhielt 2015 insgesamt fast 20 Millionen Dollar, was 20 Prozent mehr sind als ein Jahr zuvor, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Jahresbericht hervorgeht. Wegen drastisch gesunkener Ölpreise schrieb BP im vergangenen Jahr einen Verlust von 6,5 Milliarden Dollar. „Der Ölpreis unterliegt nicht der Kontrolle von BP“, erklärte das Unternehmen. „Aber die Geschäftsführung hat die Dinge, die sie kontrollieren kann und für die sie verantwortlich ist, nachhaltig erfüllt.“

BP hat wegen des billigen Öls Tausende Jobs gestrichen. Auch wurden die Investitionen deutlich gesenkt. Der Konzern legte zudem Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit der Ölpest 2010 im Golf von Mexiko bei, was etwa 20 Milliarden Dollar kostet.

Diese Männer wollen den Ölpreis bestimmen
Treffen der Opec
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Treffen der Opec in Istanbul. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) würden die Fördermenge gerne begrenzen. Im September 2016 hatte das Ölkartell auch einen entsprechenden Plan verkündet. Passiert ist seitdem aber wenig. Die Skepsis wächst, dass es überhaupt zu einem Abkommen kommt. Diese Männer ringen um eine Einigung.

(Foto: AFP)
Saudi-Arabien
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Khalid al-Falih ist seit Mai 2016 Ölminister von Saudi-Arabien – und damit ein mächtiger Mann. Sein Land ist der wichtigste Akteur im Ölgeschäft. Doch auch den Scheichs macht der niedrige Ölpreis zu schaffen.

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 158 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 266 Milliarden Barrel

(Foto: Reuters)
Venezuela
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Der venezolanische Öl- und Bergbauminiser Eulogio del Pino. Vor einigen Jahren überholte Venezuela Saudi-Arabien, was die größten Öl-Reserven der Welt angeht.

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 36 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 301 Milliarden Barrel

Die folgenden Teilnehmer des OPEC-Treffens sind nach den Öl-Reserven ihrer Heimatländer sortiert. Quelle: OPEC

(Foto: AFP)
Iran
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Der iranische Öl-Minister Bijan Namdar Zanganeh. Im Handelsblatt-Interview hatte er schon früh die Position seines Landes deutlich gemacht, sobald die Sanktionen gegen das Land aufgehoben sind: „Wir wollen schrankenlos Öl und Gas exportieren“

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 27 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 158 Milliarden Barrel

(Foto: Reuters)
Irak
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Adil Abd Al-Mahdi war bis 2016 irakische Ölminister. Auf ihn folgte Jabbar Ali Hussein Al-Luiebi.

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 54 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 143 Milliarden Barrel

(Foto: dpa)
Kuwait
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Der Finanz- und Ölminister Kuwaits: Anas Khaled Al-Saleh.

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 49 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 101 Milliarden Barrel

(Foto: AP)
Vereinige Arabische Emirate
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Der Energie- und Industrieminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Suhail Mohamed Al-Mazrouei.

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 52 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 98 Milliarden Barrel

(Foto: dpa)
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