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Energie

Braunkohle-Geschäft Vattenfall wirbt um Bieter

Vattenfall möchte sein Braunkohlegeschäft in Ostdeutschland dringend loswerden. Jetzt hat der schwedische Energiekonzern das Bieterverfahren eröffnet. 2016 soll der Verkauf über die Bühne gehen.
22.09.2015 Update: 22.09.2015 - 11:15 Uhr
Vattenfall möchte sein Braunkohlegeschäft im kommenden Jahr verkaufen. Quelle: dpa
Braunkohlekraftwerk Jänschwalde

Vattenfall möchte sein Braunkohlegeschäft im kommenden Jahr verkaufen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der Energiekonzern Vattenfall treibt seine Pläne zum Verkauf der Braunkohlegeschäfte in Deutschland voran. Potenzielle Bieter seien ab sofort aufgerufen, ihr Interesse zu bekunden, teilte der schwedische Versorger am Dienstag mit. Die Interessenten könnten zudem Angebote für zehn Wasserkraftwerke einreichen, die sich nicht weit vom Braunkohlerevier in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt befänden. Diese Anlagen stünden allerdings nicht separat zum Verkauf.

In Sachsen und Brandenburg betreibt der Konzern derzeit noch fünf Kohlegruben und drei Kraftwerke mit zusammen rund 8.000 Mitarbeitern: Jänschwalde, Schwarze Pumpe und Boxberg. Ein weiteres Kraftwerk, Lippendorf im Landkreis Leipzig, gehört den Schweden zusammen mit dem Karlsruher Energiekonzern EnBW.

Vattenfall hatte die Veräußerungspläne im vergangenen Jahr angekündigt und diese ursprünglich noch 2015 über die Bühne bringen wollen. Der Prozess war unter anderem wegen der inzwischen wieder aufgegebenen Überlegungen der Bundesregierung für eine Klimaschutzabgabe für Kohlekraftwerke ins Stocken geraten. Vattenfall peilt einen Verkauf 2016 an.

Vorstandschef Magnus Hall hatte im Juli angekündigt, der Regierung in Stockholm bis Ende des Jahres einen Vorschlag über den Verkauf zu machen. Damit war klar, dass sich der Prozess ins kommende Jahr hinziehen wird. Vattenfall gehört dem schwedischen Staat. Interesse an dem Braunkohlegeschäft, wozu neben Kraftwerken auch der Tagebau gehört, hatten die tschechischen Versorger CEZ und EPH angemeldet. Den Wert hatten Experten auf zwei bis 3,5 Milliarden Euro geschätzt.

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