Energie

Chef von Lafarge Holcim im Zwielicht Eric Olsens unheimliche Geschäfte mit dem IS

Eric Olsen, Chef des Zement-Weltmarktführers Lafarge Holcim, soll Schutzgeld an den Islamischen Staat gezahlt haben, um den Betrieb eines seiner Werke in Syrien aufrechtzuhalten. Nun muss er den Konzern verlassen.
Die Überschreitung roter Linien wurde zur Regel. Quelle: Reuters
Lafarge-Holcim-Chef Eric Olsen

Die Überschreitung roter Linien wurde zur Regel.

(Foto: Reuters)

ZürichAls im Jahr 2011 der syrische Bürgerkrieg begann, galt für viele Länderchefs internationaler Konzerne nur eine Devise: raus hier. Nicht für Jacob Waerness. Der ehemalige Sicherheitsberater des weltgrößten Zementkonzerns Lafarge in Syrien, der inzwischen mit einem Schweizer Konkurrenten zu Lafarge Holcim fusioniert ist, war damals angeheuert worden, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Man könne Fabrik und lokale Bevölkerung am ehesten unterstützen, indem man das kaum absehbare Chaos aussitze und die Fabrik weiter betreibe, lautete die Vorgabe. Dafür muss Vorstandsvorsitzender Eric Olsen nun das Unternehmen verlassen.

 
Handelsblatt Energie Briefing

Mehr zu: Chef von Lafarge Holcim im Zwielicht - Eric Olsens unheimliche Geschäfte mit dem IS

Serviceangebote