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Energie

Edelstahl-Deal EU-Kommisson gibt Thyssen grünes Licht

Erst hat ThyssenKrupp seine Edelstahltöchter an den finnischen Konkurrenten Outokumpu verkauft – dann wollten die Essener den Deal teilweise rückabwickeln. Die EU-Kommission gibt jetzt die Zustimmung.
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ThyssenKrupp in Bochum. Der Dax-Konzern will sich aus dem zyklischen Edelstahlgeschäft weiter komplett zurückziehen. Quelle: Reuters

ThyssenKrupp in Bochum. Der Dax-Konzern will sich aus dem zyklischen Edelstahlgeschäft weiter komplett zurückziehen.

(Foto: Reuters)

Brüssel/Düsseldorf ThyssenKrupp hat von der EU-Kommission die Zustimmung für die Rücknahme seiner früheren Edelstahltöchter erhalten. Der Konzern könne die Unternehmen VDM und Terni vom finnischen Konkurrenten Outokumpu erwerben, teilten die Brüsseler Wettbewerbshüter am Mittwoch mit. Der Rückkauf werfe keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken auf, da das zusammengeschlossene Unternehmen weiterhin mehreren ernstzunehmenden Konkurrenten gegenüberstehen werde.

ThyssenKrupp hatte die Töchter und seine übrigen Edelstahl-Firmen ursprünglich an Outokumpu verkauft. Ende November hatten die Essener angekündigt, den Deal teilweise rückabzuwickeln, nachdem Outokumpu wegen des schwachen Edelstahlgeschäfts in Schwierigkeiten geraten war.

ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger hat deutlich gemacht, dass er VDM und das Edelstahlwerk im italienischen Terni auf Dauer nicht im Konzern behalten will. Der Dax-Konzern will sich aus dem zyklischen Edelstahlgeschäft weiter komplett zurückziehen. Vor einem erneuten Verkauf der beiden Firmen wird ThyssenKrupp aber wohl vor allem das Werk in Terni in die Spur bringen müssen. Dies gilt als Verlustbringer. Details zu seinen Plänen könnte Hiesinger am Freitag bei der Vorlage der Quartalszahlen nennen.

  • rtr
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