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Energie

EDF in der Krise Französischer Versorger streicht Tausende Jobs

Steigende Lagerkosten für Atommüll, Preisdruck und erstarkende Konkurrenz: EDF steht schwer unter Druck. Der französische Energiekonzern will fünf Prozent seiner 67.000 Mitarbeiter entlassen. Die Belegschaft protestiert.
Eigentlich hatte EDF angekündigt, vorerst ohne Kündigungen auszukommen. Doch nun soll jeder 20. Mitarbeiter entlassen werden. Quelle: Reuters
Versprochen gebrochen

Eigentlich hatte EDF angekündigt, vorerst ohne Kündigungen auszukommen. Doch nun soll jeder 20. Mitarbeiter entlassen werden.

(Foto: Reuters)

Paris Der staatliche französische Versorger EDF streicht auf dem Heimatmarkt bis 2018 Tausende Stellen. Insgesamt fielen fünf Prozent der Arbeitsplätze weg, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Dabei wolle der Versorger ohne Entlassungen auskommen. EDF produziert und verkauft in Frankreich Strom und hat dort etwa 67.000 Beschäftigte. Fünf Prozent davon wären 3350. Das Unternehmen nannte jedoch keine konkrete Zahl.

Der Betriebsrat bezifferte den Abbau auf bis zu 4200 Arbeitsplätze. Dadurch komme es zu Einsparungen von etwa 700 Millionen Euro. In mehreren Kraftwerken gingen die Beschäftigten in den Ausstand, um gegen die Kürzungspläne zu protestieren. EDF hatte zuletzt mit den steigenden Kosten für die Atommüll-Endlagerung zu kämpfen. Zudem sind seit der Liberalisierung des Strommarktes die Preise unter Druck.

An der Pariser Börse lag die Aktie des Unternehmens mehr als drei Prozent im Plus.

  • rtr
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