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Energie

Elektroautos Warren Buffett könnte ins Geschäft mit Lithium einsteigen

Eine Tochter seines Konglomerats Berkshire Hathaway erörtert strategische Möglichkeiten, von dem erhöhten Bedarf nach Lithium zu profitieren. Auch Tesla könnte ein Abnehmer sein.
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Warren Buffett könnte ins Geschäft mit Lithium einsteigen Quelle: dpa
Lithium

Es ist ein wichtiger Rohstoff für die Batterieherstellung.

(Foto: dpa)

New YorkWarren Buffett stieg bereits 2008 beim chinesischen Elektroauto-Hersteller BYD ein. Nun überlegt eine Tochter seines Konglomerats Berkshire Hathaway offenbar, auch in den Abbau von Lithium einzusteigen – einem wichtigen Rohstoff für die Batterieherstellung.

Zu Berkshires Energiesparte gehören auch zehn Geothermie-Quellen im Saltonsee in Kalifornien, aus denen große Mengen an Lithium gefördert werden könnten. Zu den möglichen Abnehmern könnte auch der von Elon Musk geführte Elektroautohersteller Tesla gehören.

„Wir sehen großes Interesse an einem Angebot aus Nordamerika, da sich Autohersteller immer stärker bei Elektroautos engagieren“, sagte Eric Besseling, der bei Berkshire Hathaway Energy (BHE) für Erneuerbare Energien zuständig ist, der „Financial Times“.

BHE dementierte jedoch Teile des Berichts. Der Zeitung zufolge habe das Unternehmen eine Lizenz an ein neu geformtes Unternehmen vergeben, um Lithium abzubauen und suche derzeit nach Investoren. „Es gibt keine Vereinbarung, die den Abbau von Lithium oder anderen Mineralien aus den Geothermie-Quellen in Kalifornien erlaubt“, sagte eine BHE-Sprecherin dem Handelsblatt.

Auch sei BHE derzeit nicht in Gesprächen mit Geldgebern. Der Geschäftsbereich für Erneuerbare Energien „ist dabei, die Möglichkeiten für die Mineralgewinnung zu erörtern.“

Tesla hat sich in der Vergangenheit bereits für die Lithium-Reserven des Saltonsees interessiert. 2014 hatte der Autobauer versucht, das Start-up Simbol für 325 Millionen Dollar zu übernehmen, das kleine Mengen des Rohstoffs in Kalifornien abbaute. Das Vorhaben scheiterte jedoch am Kaufpreis. Mittlerweile existiert Simbol nicht mehr.

Lithium-Preise sind im vergangenen Jahr um 17 Prozent gefallen, da unter anderem neue Minen in Australien für zusätzliches Angebot sorgten. Branchenkenner gehen jedoch davon aus, dass der Bedarf sich bis 2025 mehr als verdoppeln wird.

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