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Energie

Elektromobilität Shell kauft Ubitricity – Berliner Start-up rüstet Straßenlaternen zu Ladestationen um

Der britisch-niederländische Ölkonzern Shell baut sein Geschäft mit der E-Mobilität weiter aus. Der jüngste Zukauf ist das Berliner Start-up Ubitricity.
25.01.2021 Update: 25.01.2021 - 13:42 Uhr Kommentieren
Das Berliner Start-up macht Laternen zu Ladestationen. Quelle: PR
Ubitricity

Das Berliner Start-up macht Laternen zu Ladestationen.

(Foto: PR)

Düsseldorf In Deutschland ist das Start-up Ubitricity vor allem für seine innovative Idee bekannt, ganz normale Straßenlaternen in Ladesäulen für E-Autos umzurüsten. Nun übernimmt der britisch-niederländische Ölriese Shell das Berliner Start-up.

„Für diejenigen, die in Städten leben und arbeiten oder keinen privaten Parkplatz haben, werden On-Street-Optionen wie Lademöglichkeiten an Laternen, wie sie von ubitricity angeboten werden, von entscheidender Bedeutung sein“, sagt Istvan Kapitany, Leiter von Shell Global Mobility. Damit wolle der Ölkonzern seine Kompetenzen im schnell wachsenden Lademarkt ausbauen.

Das 2008 gegründete Start-up erhofft sich von dem Deal vor allem eins: Geld für weiteres Wachstum. „Shell hat auf dem Lademarkt große Ambitionen, ist in sehr vielen Ländern vertreten und will klimaneutral werden. Für uns ist es deswegen der perfekte Partner in dieser nächsten Phase“, sagt Ubitricity-Geschäftsführer Lex Hartman im Gespräch mit dem Handelsblatt.

Der ehemalige Tennet-Deutschlandchef übernahm die Führung von Ubitricity vor anderthalb Jahren, nachdem sich die Gründer aus dem operativen Geschäft zurückgezogen hatten. Der Niederländer hatte es sich bei seinem Antritt zur Aufgabe gemacht, für Wachstum, Investoren und Expansion im Ausland zu sorgen. Das ist ihm gelungen.

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    Mittlerweile ist Ubitricity in zahlreichen europäischen Ländern aktiv und mit 2700 eigenen Ladepunkten und einem Marktanteil von 13 Prozent sogar der führende Anbieter von öffentlichen Ladenetzen in Großbritannien. Auch in Frankreich wächst das Geschäft. Nur in der Heimat Deutschland läuft es für Ubitricity immer noch mehr als schleppend.

    Hierzulande befinden sich die Lade-Laternen sogar noch in der Pilotphase, landesweit gibt es rund 74. „Andere Länder sind in der Entwicklung ihrer Ladeinfrastruktur deutlich weiter als Deutschland. Aber es bleibt für uns ein wichtiger Markt, immerhin wird es am Ende der größte Europas werden“, ist Hartman überzeugt. 

    Lademarkt: Ambitionierte Pläne

    Die Pläne des Berliner Start-ups sind ambitioniert. In den nächsten fünf Jahren sollen 200.000 Ladepunkte in ganz Europa entstehen. Aktuell sind es jedoch gerade mal etwas über 3000. 

    Mit Shell soll das Wachstum nun stärker vorangetrieben werden. Der noch fossile Energieriese hat sich auf dem Gebiet der neuen Energien in den vergangenen Jahren ordentlich Know-how zugekauft und investiert mehrere Milliarden Euro pro Jahr in den Ausbau seines Geschäfts mit erneuerbaren Energien.

    Ubitricity ist nicht das erste deutsche Start-up, das mit dem finanzstarken Ölriesen zusammenarbeitet. 2019 übernahm Shell bereits den Allgäuer Speicherhersteller Sonnen für einen dreistelligen Millionenbetrag. Wie hoch der Kaufpreis für Ubitricity war, wollen allerdings weder das Berliner Start-up noch Shell verraten.  

    Mehr: Wallbox-Boom: Worauf Sie beim Kauf einer Ladestation für Elektroautos achten müssen

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