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Energie

EnBW Energiekonzern will 260 Millionen Euro vom Staat

Nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima hat die Bundesregierung ein Atom-Moratorium beschlossen. Acht Anlagen wurden für immer stillgelegt. Nun fordert der Energiekonzern EnBW 260 Millionen Euro Schadenersatz.
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RWE und Eon hatten schon deutlich vor der EnBW Ansprüche geltend gemacht. Quelle: dpa
EnBW fordert Schadenersatz

RWE und Eon hatten schon deutlich vor der EnBW Ansprüche geltend gemacht.

(Foto: dpa)

Karlsruhe Der Karlsruher Energiekonzern EnBW will nach einem Pressebericht wegen des Atomausstiegs mehr als 260 Millionen Euro Schadenersatz von Bund und dem Land Baden-Württemberg. Wie die „Stuttgarter Zeitung“ (Donnerstag) berichtet, ergibt sich dieser Betrag aus der Amtshaftungsklage der EnBW vor dem Landgericht Bonn.

Der drittgrößte deutsche Energieversorger hatte bisher stets von einem „niedrigen dreistelligen Millionenbetrag“ gesprochen. Am Mittwochabend sagte ein EnBW-Sprecher zu dem Zeitungsbericht: „Zu solchen Spekulationen können wir leider keine Stellung nehmen.“

Die damalige schwarz-gelbe Bundesregierung hatte nach der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima 2011 ein Atom-Moratorium beschlossen. Bundesweit acht Anlagen sollten zunächst nur drei Monate abgeschaltet werden, sie wurden anschließend auf Basis der Atomnovelle für immer stillgelegt. Zu den betroffenen Reaktoren zählten auch zwei EnBW-Meiler in Philippsburg und Neckarwestheim. RWE und Eon hatten deutlich vor der EnBW Ansprüche geltend gemacht.

EnBW-Chef Frank Mastiaux hatte die Ende 2014 eingereichte Klage kürzlich erneut als „aktienrechtlich notwendig“ verteidigt. Das Land Baden-Württemberg ist einer der Hauptaktionäre des Konzerns.

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  • dpa
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