Energie

Enel-Tochter Neue Energiesteuer belastet Endesa

Für den Energiekonzern Endesa läuft es seit Einführung der neuen spanischen Energiesteuer nicht rund. Die Umsätze gehen zurück. Die Rezession des Landes verstärkt die Misere noch.
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Der Energieriese Endesa kämpft mit Umsatzeinbußen. Quelle: ap

Der Energieriese Endesa kämpft mit Umsatzeinbußen.

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MadridEine neue Stromsteuer sowie die Rezession im hoch verschuldeten Spanien machen den Energiekonzernen Endesa und Gas Natural zu schaffen. Der operative Gewinn bei Endesa fiel um acht Prozent auf 1,7 Milliarden Euro, teilte das mehrheitlich der italienischen Enel gehörende Unternehmen am Dienstag mit. Allein die neue Steuer kostet den Konzern 145 Millionen Euro.

Bei Gas Natural ging der Gewinn in Spanien um zwei Prozent zurück. Zugleich verdiente das Unternehmen außerhalb des Heimatmarktes aber mehr, so dass insgesamt ein Betriebserlös von 1,3 Milliarden Euro erwirtschaftet wurde, 2,2 Prozent mehr als vor Jahresfrist.

Spanien steckt tief in der Rezession, die Arbeitslosigkeit ist auf einem Rekordhoch. Das dämpft die Nachfrage nach Strom kräftig. Zugleich kämpft die Regierung in Madrid mit Reformen gegen die hohe Verschuldung an. Das trifft Spaniens Versorger, so ging auch beim weltweit führenden Betreiber von Windkraftanlagen, Iberdrola, der Gewinn zurück.

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