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Energie

Energie Nachfrage nach Ökostrom steigt – Experten vermuten „Greta-Effekt“

Im Juni haben sich 58 Prozent der Verifox-Kunden für den teuren Ökotarif entschieden. Das ist ein Plus von 25 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr.
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Nach Angaben der Produzenten und Vergleichsportalen steigt die Nachfrage nach regenerativen Energien kontinuierlich. Quelle: dpa
Ökostrom

Nach Angaben der Produzenten und Vergleichsportalen steigt die Nachfrage nach regenerativen Energien kontinuierlich.

(Foto: dpa)

Heidelberg In Deutschland steigt dem Vergleichs- und Vermittlungsportal Verivox zufolge die Nachfrage nach Ökostrom. Nach jahrelangen Rückgängen nehme die Zahl der neu abgeschlossenen Ökostromtarife wieder kräftig zu, hat Verivox nach eigenen Angaben ermittelt. Im Juni hätten sich 58 Prozent der Haushalte, die über Verivox einen neuen Stromvertrag abgeschlossen haben, für einen Ökotarif entschieden. Im Juni des vergangenen Jahres seien es dagegen nur 33 Prozent gewesen.

Verivox führt den Anstieg auf die aktuelle Klimadebatte zurück. „Verbraucher greifen vermehrt zu Ökostrom, wenn sie sich durch externe Ereignisse individuell betroffen fühlen“, sagte der Energieexperte des Portals, Valerian Vogel. Das sei nach der Atomkatastrophe von Fukushima so gewesen, „und auch heute wieder, wo die Erderwärmung durch Greta Thunberg stärker ins Zentrum des gesellschaftlichen Diskurses gerückt ist“.

Die junge schwedische Aktivistin hatte mit ihrem Schulstreik die „Fridays-for-Future“-Bewegung für einen besseren Klimaschutz ausgelöst. Der „Greta-Effekt“ ist zum geflügelten Wort geworden.

Nach der Fukushima-Katastrophe hätten im Jahr 2012 drei von vier Verbrauchern einen Ökostromtarif abgeschlossen, berichtete Verivox weiter. In den Jahren danach sei der Anteil der Ökostromwechsler kontinuierlich gesunken - auf nur noch 32 Prozent im Gesamtjahr 2018. Nach den letzten vorliegenden Zahlen der Bundesnetzagentur bezogen 2017 fast elf Millionen Haushalte in Deutschland Ökostrom. Das waren knapp 24 Prozent aller Haushalte, etwa zwei Prozentpunkte mehr als im Jahr zuvor.

Auch der Stromriese Eon hatte kürzlich mitgeteilt, bei ihm sei die Zahl der Ökostrom-Kunden innerhalb eines Jahres um 30 Prozent gewachsen. Auch Eon führt den Anstieg vor allem auf die Klimadebatte zurück. Das sei vor allem bei jüngeren Kunden zu spüren, von denen sich jeder fünfte für grünen Strom entscheide.

Ökostrom stamme zwar zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen, betont Verivox. Dazu zählten aber auch alte, abgeschriebene Wasserkraftwerke. Wer sich nachhaltig für den Klimaschutz einsetzen möchte, sollte deshalb an Hand von Gütesiegeln oder durch Nachfragen bei den Anbietern prüfen, ob „ein Teil der Einnahmen in den Bau neuer Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung zurückfließt“, empfahl Vogel.

Verivox und das zweite große Vergleichsportal Check24 haben nach Angaben des Bundeskartellamts einen erheblichen Anteil am Abschluss neuer Stromverträge. Rund 3,5 Millionen neue Verträge von Haushaltskunden würden im Jahr von den Portalen vermittelt, die dafür Provisionen erhalten.

Mehr: Ökostrom ist auf dem Vormarsch. Die Energiewende ist besser als ihr Ruf, findet Handelsblatt-Redakteur Jürgen Flauger.

Handelsblatt Energie Briefing
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  • Durch das sensibilisierte Bewusstsein, dass wir alle auf diesem einen Planeten nur leben, ist es nun IN das man ökologisch denkt und handelt. Darum könnte der nächste Schritt dann auch ein Investieren in neueste Technologien zur Energienutzung sein. Die Berliner NEUTRINO ENERGY Group testet ein Gerät zur Gewinnung von sauberem Strom aus kosmischer Strahlung. Holger Thorsten Schubart, CEO des deutsch-amerikanische Forschungsunternehmen NEUTRINO ENERGY Group hat die Entwicklung eines innovativen High-Tech-Materials auf Basis einer Vielzahl von dotiertem Kohlenstoff und Silizium zum Abschluss gebracht, mit dem ein Teil der kinetischen Energie von Partikeln des unsichtbaren Strahlungsspektrums in Elektrizität umgewandelt wird. Derzeit werden die ersten industriellen Muster des sogenannten NEUTRINO POWER CUBE, eines Geräts, das saubere Energie liefert, in Deutschland unter Laborbedingungen getestet. Neutrinos, hochenergetische Teilchen, die als Teil der kosmischen Strahlung des unsichtbaren Spektrums kontinuierlich auf die Erde treffen, sind nach jüngsten Untersuchungen eine unerschöpfliche Energiequelle. "Der Energieerhaltungssatz funktioniert. ", sagt der Physiker Professor Strauss, ein ehemaliger Forscher am Massachusetts Institute of Technology, USA, und Mitglied des wissenschaftlichen Rates der NEUTRINO ENERGY Group. Hier muss mehr öffentliche Aufklärung und mediale Verbreitung folgen. Wir brauchen diese neue Technologie jetzt.

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