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Energie

Energie Siemens liefert Teile für Untersee-Stromkabel „Viking Link“

Das Unterseekabel soll Großbritannien weniger abhängig von Kohle machen, indem es das Land mit Dänemark verbindet. Auch baut Siemens mit.
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Der Dax-Konzern soll zwei Stromrichterstationen ausstatten, die an den beiden Enden des Kabels in Lincolnshire und im Süden von Jütland entstehen sollen. Quelle: Reuters
Siemens

Der Dax-Konzern soll zwei Stromrichterstationen ausstatten, die an den beiden Enden des Kabels in Lincolnshire und im Süden von Jütland entstehen sollen.

(Foto: Reuters)

München Siemens baut mit am längsten Untersee-Stromkabel der Welt, das Großbritannien und Dänemark verbinden soll. Der britische Stromversorger National Grid und die dänische Energinet vergaben Aufträge über 1,1 Milliarden Euro für die Stromtrasse „Viking Link“, die Großbritannien von 2023 Zugang zu den Stromreserven in der Nordsee geben soll, wie National Grid am Dienstag mitteilte.

„Viking Link wird einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, die Stromversorgung Großbritanniens weniger abhängig von der Kohle zu machen“, sagte Manager Jon Butterworth von National Grid Ventures.

Siemens soll zwei Stromrichterstationen ausstatten, die an den beiden Enden des Kabels in Lincolnshire und im Süden von Jütland entstehen sollen. Die Hochspannungsleitungen selbst mit einer Leistung von 1,4 Gigawatt kommen von der italienischen Prysmian und von der schwedischen NKT HV Cables, die sie auch durch die Nordsee verlegen.

Durch „Viking Link“ soll so viel Energie fließen, dass damit 1,5 Millionen Wohnungen versorgt werden können. Es wird die sechste – und bisher längste – Überseeverbindung auf den europäischen Kontinent, die der National Grid baut. Drei davon, nach Frankreich, Belgien und in die Niederlande, sind schon in Betrieb.

Mehr: Das staatliche Stromnetz in Nigeria ist überlastet – ein Grund für das gebremste Wachstum. Jetzt soll es mit der Hilfe von Siemens stabilisiert werden.

Handelsblatt Energie Briefing
  • rtr
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