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Energie

Energie Stromversorger sind sich beim Thema Smart Meter für alle nicht einig

40 Prozent der Kommunen und Stadtwerke wollen Smart Meter flächendeckend einführen. 37 Prozent nur bei Haushalten mit einem hohem Stromverbrauch.
06.09.2020 - 14:00 Uhr Kommentieren
Smart Meter sind intelligente Stromzähler, die dabei helfen sollen, Stromnachfrage und Stromerzeugung besser in Einklang zu bringen. Quelle: dpa
Smart Meter

Smart Meter sind intelligente Stromzähler, die dabei helfen sollen, Stromnachfrage und Stromerzeugung besser in Einklang zu bringen.

(Foto: dpa)

Berlin Die Energieversorger sind sich nicht einig, ob sie alle Haushalte in Deutschland mit einem intelligenten Stromzähler ausstatten wollen. Das hat eine Umfrage der „Zeitung für kommunale Wirtschaft“ (ZfK) bei Stadtwerken und Kommunen ergeben.

Demnach haben sich knapp 40 Prozent der fast 1600 Befragten dafür ausgesprochen, die mit dem Internet verbundenen Zähler flächendeckend einzuführen. Etwa 37 Prozent sind dafür, die Smart Meter genannten Geräte nur bei Haushalten mit einem hohen Stromverbrauch einzusetzen. Die übrigen rund 23 Prozent haben in dieser Frage keine Position bezogen.

Intelligente Stromzähler gelten als wichtiger Baustein für die Digitalisierung der Energieversorgung in Deutschland. Sie sollen helfen, Stromnachfrage und Stromerzeugung besser in Einklang zu bringen. Dazu verbinden sie Erzeuger, Netzbetreiber und Verbraucher über das Internet miteinander. Möglich sind dadurch etwa variable Stromtarife, bei denen der Preis in nachfrageschwachen Zeiten niedriger als zu Verbrauchsspitzen ist.

Seit Februar 2020 müssen die Stromversorger Kunden mit einem Jahresverbrauch von mehr als 6000 Kilowattstunden nach und nach einen digitalen Zähler mit Kommunikationseinheit einbauen. Dafür können sie ihnen bis zu 100 Euro im Jahr in Rechnung stellen.

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    Aber auch bei einem niedrigeren Verbrauch dürfen sie ein Smart Meter installieren. Hier liegen die Preisobergrenzen zwischen 23 und 60 Euro. Die Verbraucherzentralen haben aber erheblich Zweifel, dass die Stromkunden diese Kosten durch einen niedrigeren Verbrauch einsparen können.

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    • dpa
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