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Energie

Energiebranche Morgan Stanley verlängert Angebotsfrist für PNE

Aktionäre des Windkraftentwicklers PNE haben nun zwei Wochen länger Zeit, das Übernahmeangebot des Infrastruktur-Fonds von Morgan Stanley anzunehmen.
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Die Branche ringt seit längerem mit Preisdruck und Schwierigkeiten bei der Genehmigung von neuen Windparks. Quelle: PNE WIND AG
Windrad von PNE

Die Branche ringt seit längerem mit Preisdruck und Schwierigkeiten bei der Genehmigung von neuen Windparks.

(Foto: PNE WIND AG)

Frankfurt Der Infrastruktur-Fonds von Morgan Stanley (MSIP) hat wegen der schleppenden Annahme seiner Übernahmeofferte für den den Windkraftentwickler PNE die Angebotsfrist um zwei Wochen verlängert. Die Aktionäre haben nun bis zum 12. Dezember Zeit, ihre Anteile MSIP doch noch anzudienen, wie die Gesellschaft mitteilte. Ursprünglich wäre die Frist am Donnerstag, den 28. November um 0:00 Uhr abgelaufen.

Die Offerte über vier Euro je PNE-Aktie wurde aber unter die Bedingung gestellt, dass mehr als 50 Prozent der Anteile MSIP angedient werden. Bislang sind es nahezu 40 Prozent. Traditionell wechseln die Titel zwar erst kurz vor Ende der Angebotsfrist den Besitzer, doch trifft die Offerte, die das Unternehmen mit 306 Millionen Euro bewertet, bei Investoren auf Ablehnung.

Investor Enkraft, der nach eigenen Angaben 2,9 Prozent der Firmenanteile hält, wie auch der drittgrößte PNE-Eigner Active Ownership Capital (AOC) mit rund fünf Prozent, haben bereits abgewunken. Das Management des Windkraftentwicklers selbst empfiehlt seinen Aktionären, das Übernahmeangebot anzunehmen.

Der Preis spiegele den Wert des Unternehmens wider, auch vor dem Hintergrund der „derzeitigen regulatorischen, geopolitischen und makroökonomischen Gesamtlage.“ Die Branche ringt seit längerem mit Preisdruck und Schwierigkeiten bei der Genehmigung von neuen Windparks.

Mehr: Morgan-Stanley-Fonds bietet 300 Millionen Euro für Windpark-Entwickler PNE

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