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Energie

Energiebranche Repsol schnallt den Gürtel enger

Um vom riesigen Schuldenberg herunter zu kommen, gibt Repsol weitere Teile seines Geschäfts an Shell ab. Die Teilverstaatlichung der Tochter YPF zwang den spanischen Konzern, die Suche nach Kapital neu zu ordnen.
02.01.2014 - 09:45 Uhr Kommentieren
Möglichst viel Ballast abwerfen, das scheint momentan die Devise von Antonio Brufau, Präsident des spanischen Energiekonzerns Repsol, zu sein: Teile des Erdölgeschäfts gehen an Shell. Quelle: dapd

Möglichst viel Ballast abwerfen, das scheint momentan die Devise von Antonio Brufau, Präsident des spanischen Energiekonzerns Repsol, zu sein: Teile des Erdölgeschäfts gehen an Shell.

(Foto: dapd)

Madrid Der spanische Energiekonzern Repsol hat den Verkauf eines Teils seines Flüssiggasgeschäfts an den Konkurrenten Shell abgeschlossen. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, erhält es dafür von Shell 4,1 Milliarden Dollar, was umgerechnet rund drei Milliarden Euro entspricht. Zudem werde die Beteiligung am baskischen Versorger Bahia de Bizkaia Electricidad an den britischen Energiekonzern BP verkauft. Wie Repsol weiter mitteilte, wird das Unternehmen mit den Einnahmen aus den Verkäufen seine Schulden um umgerechnet 2,4 Milliarden Euro verringern.

Repsol ist tief verschuldet. Den Verkauf des Flüssiggasgeschäfts in Peru und in Trinidad und Tobago hatte Repsol bereits im Februar verkündet. Der spanische Konzern war wegen der Teilverstaatlichung seiner argentinischen Tochterfirma YPF in Argentinien im April 2012 gezwungen, seine Strategie zu überarbeiten, um Verluste auszugleichen.

Im November billigte Repsol ein Vergleichsangebot der argentinischen Regierung, wonach das Unternehmen argentinische Staatsanleihen im Wert von umgerechnet 3,7 Milliarden Euro bekommt.

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