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Energie

Energiebranche Uniper verkauft Frankreich-Geschäft an tschechischen Versorger EPH

Das französische Vertriebsgeschäft, Gas-, Stein- und Biomasse-Kraftwerke sowie Wind- und Solarstromanlagen sind veräußert worden. Zum Kaufpreis halten sich die Firmen bedeckt.
Update: 04.07.2019 - 12:22 Uhr Kommentieren
Uniper verkauft Frankreich-Geschäft an EPH Quelle: Reuters
Uniper-Kraftwerk Emile Huchet in Frankreich

Fortum besitzt inzwischen 49,99 Prozent der Anteile an Uniper.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf Der Energiekonzern Uniper hat den Verkauf seiner Aktivitäten in Frankreich an den tschechischen Versorger EPH unter Dach und Fach gebracht. Die Vereinbarungen mit der EPH-Holding um den tschechischen Milliardär Daniel Kretinsky seien unterzeichnet worden, teilten die Düsseldorfer am Donnerstag mit.

Die erforderlichen Genehmigungen lägen vor. EPH hatte Uniper Ende vergangenen Jahres ein Angebot für das Geschäft vorgelegt. Hierzu gehören das französische Vertriebsgeschäft von Uniper, fünf Gas-, Steinkohle- und Biomassse-Kraftwerke sowie Wind- und Solarstromanlagen. Einen Kaufpreis nannten die Firmen nicht.

Uniper hatte wegen der Anti-Kohle-Politik der Regierung in Paris eine strategische Prüfung des Frankreichgeschäfts angekündigt. „Wir freuen uns einerseits natürlich über den erfolgreichen Abschluss dieser Verhandlungen“, sagte Vorstandsmitglied Eckhardt Rümmler. „Auf der anderen Seite trennen wir uns von über 500 qualifizierten Mitarbeitern und einem Teil unserer Unternehmensgeschichte.“

Die von der französischen Regierung beschlossene Schließung der beiden Kohlekraftwerke Unipers lange vor ihrem technischen Laufzeitende habe jedoch das gesamte Geschäft in Mitleidenschaft gezogen.

Kretinsky herrscht über ein größeres Firmenimperium. Zur Energiesparte gehören auch Braunkohle-Tagebaue und Kraftwerke in Ostdeutschland. Der tschechische Investor ist zudem an der Düsseldorfer Großhandelskette Metro beteiligt, bei der er die Kontrolle übernehmen will.

Mehr: Die Arbeitnehmervertreter von Uniper fordern Großaktionär Fortum auf, seine Pläne offenzulegen. Den Brandbrief erhalten auch die Regierungen von Finnland und Deutschland.

Handelsblatt Energie Briefing
  • rtr
  • dpa
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