Energie

Energiekonzern Eon-Reaktor in Schweden weiter außer Betrieb

Seit einem Jahr steht das Eon-Atomkraftwerk Oskarshamn in Schweden still – und das wird vorerst auch so bleiben: Das Kernkraftwerk hat Probleme mit Dieselmotoren, die im Ernstfall Notstromaggregate antreiben sollen.
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Die Eon-Zentrale in Essen. Im Reaktor der Konzerns in Schweden bleibt es vorerst dunkel. Quelle: dpa

Die Eon-Zentrale in Essen. Im Reaktor der Konzerns in Schweden bleibt es vorerst dunkel.

(Foto: dpa)

StockholmDas schwedische Atomkraftwerk Oskarshamn des Eon-Konzerns bekommt seine Sicherheitsprobleme weiter nicht in den Griff. Wie Kraftwerkssprecher Anders Österberg am Freitag mitteilte, muss der Mitte Januar geplante Neustart des seit gut einem Jahr stillstehenden Reaktors 1 auf Anfang März verschoben werden. Grund seien vor allem die „anhaltenden Probleme“ mit Dieselmotoren zum Start von Notstromaggregaten.

Eon betreibt das Atomkraftwerk nahe der Ostseeküste als Mehrheitseigner zusammen mit dem finnischen Fortum-Konzern. Anfang Dezember hatte Schwedens Atomaufsichtsbehörde SSM den Reaktor 2 wegen Problemen bei der Zuführung von Reservestrom zwangsstillgelegt. Zwei Wochen später verfügte SSM eine „verschärfte Staatsaufsicht“ für die Betreibergesellschaft OKG wegen „Mängeln bei der Reaktorsicherheit“. Die 1974 in Betrieb genommene Anlage soll etwa zehn Prozent des schwedischen Strombedarfs decken.

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