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Energie

Energiekonzern Hoher Ölpreis bringt BP bestes Quartal seit über fünf Jahren

Der Konzern profitiert auch von Ergebniszuwächsen im Fördergeschäft und bei seiner russischen Beteiligung. Der Nettogewinn wurde mehr als verdoppelt.
Update: 30.10.2018 - 10:04 Uhr Kommentieren
Der Umsatz kletterte um knapp ein Drittel auf 79,5 Milliarden Dollar. Quelle: Reuters
BP

Der Umsatz kletterte um knapp ein Drittel auf 79,5 Milliarden Dollar.

(Foto: Reuters)

LondonDer gestiegene Ölpreis hat dem britischen Ölkonzern BP im dritten Quartal in die Hände gespielt. Dabei profitierte das Unternehmen von deutlichen Ergebniszuwächsen im Fördergeschäft und bei seiner russischen Beteiligung Rosneft.

Der bereinigte Nettogewinn wurde auf 3,84 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppelt. Dies sei das beste Quartalsergebnis in mehr als fünf Jahren, teilte BP am Dienstag in London mit. Analysten hatten mit rund einer Milliarde Dollar weniger gerechnet.

Der Umsatz kletterte um knapp ein Drittel auf 79,5 Milliarden Dollar. Die Förderung von Öl und und Gas betrug 3,6 Millionen Barrel Öläquivalente pro Tag, bereinigt um Zu- und Verkäufe sowie die Beteiligung an Rosneft lag der Zuwachs bei knapp 7 Prozent.

Konzernchef Bob Dudley zeigte sich zufrieden. BP konzentriere sich inzwischen auf stabile Geschäftsfelder und könne so starke Ergebnisse erwirtschaften.

Unterdessen kommt der Öl- und Gasriese mit der Übernahme des vom Bergbaukonzern BHP Billiton in einem Mega-Deal von 10,5 Milliarden Dollar zugekauften US-Schieferölgeschäfts gut voran. Dudley kündigte den Abschluss des Geschäfts für diesen Mittwoch an.

Mit dem Zukauf kann BP seine Öl- und Gasressourcen an Land in den USA deutlich ausbauen. Auch die Rivalen Shell and Chevron waren an dem Geschäft interessiert. Dank neuer Öl- und Gasfelder steigerte BP bereits in den ersten neun Monaten die Öl- und Gasproduktion auf 2,5 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag. BP-Aktien zogen nach Vorlage der Zahlen rund vier Prozent an.

Die gesamte Branche profitiert zur Zeit von den gestiegenen Ölpreisen sowie den Kostensenkungen der vergangenen Jahre. In den letzten eineinhalb Jahren ist der Preis für ein Barrel Öl der Sorte Brent um mehr als 70 Prozent gestiegen, seit Anfang 2018 um 17 Prozent.

BP war zuletzt immer noch mit den finanziellen Nachwirkungen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko beschäftigt, die 2010 durch die Explosion der Bohrplattform Deepwater Horizon ausgelöst worden waren. Mehr als umgerechnet 56 Milliarden Euro an Strafen und Kosten für Aufräumarbeiten nagten an BP.

Handelsblatt Energie Briefing
  • dpa
  • rtr
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