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Energie

Energiekonzern Innogy Terium erhält nach Rauswurf zwölf Millionen Euro Abfindung

Der geschasste Chef hat sich mit dem Aufsichtsrat geeinigt. Mehr als zwei Drittel der Ansprüche aus seinem Vertrag werden erstattet.
24.04.2018 - 12:39 Uhr Kommentieren

Kritik an Innogy-Übernahme – Warum Tausende um ihre Jobs fürchten

Essen Der Rauswurf kam völlig überraschend. Ende 2017, kurz vor Weihnachten, musste Peter Terium den Vorstandsvorsitz bei Innogy abgegeben. Jetzt hat er sich mit dem Aufsichtsrat über die Modalitäten geeinigt.

Terium erhält insgesamt zwölf Millionen Euro, wie Aufsichtsratschef Erhard Schipporeit am Dienstag auf der Hauptversammlung auf die Frage eines Aktionärs erklärte. Das seien 5,3 Millionen Euro weniger als Terium bei Erfüllung seines Vertrages zugestanden hätte.

Der Niederländer war eigentlich bis Ende März 2021 bestellt. Bis dahin hätte er ein Gehalt von 10,8 Millionen Euro erhalten und Anspruch aus langfristigen Optionen in Höhe von schätzungsweise 6,5 Millionen Euro. Jetzt bekommt Terium eine Entschädigung in Höhe von 7,99 Millionen Euro. Zudem wird er an den Optionen für 2018 und 2019 teilnehmen. Das wird ihm jährlich jeweils rund zwei Millionen Euro einbringen.

Terium war nach einer Gewinnwarnung, die den Aktienkurs um rund 20 Prozent nach unten geschickt hatte, entlassen worden. Noch immer sind die genauen Hintergründe unklar. Unter anderem warfen ihm die Aufsichtsräte die Kommunikation der Gewinnwarnung vor. Terium hatte sie abgetan und trotzdem angekündigt, die Investitionen zu forcieren.

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    Nach Teriums Demission forderten deshalb sowohl Mehrheitsaktionär RWE als auch der Innogy-Aufsichtsrat „Kostendisziplin“ ein. Andererseits verhandelte RWE damals auch schon mit diversen Interessenten über einen Verkauf von Innogy.

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