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Energie

Energiekonzern Innogy-Übernahme durch Eon zieht sich weiter in die Länge

Die Europäische Union nimmt sich schon zum zweiten mal mehr Zeit für die Prüfung des Innogy-Kaufes durch Eon. Die letzte Frist endete am 11. April.
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Eon will das Tochterunternehmen von RWE, Innogy, komplett übernehmen. Im Gegenzug soll RWE 17 Prozent Beteiligung am Eon Konzern bekommen. Quelle: dpa
Innogy

Eon will das Tochterunternehmen von RWE, Innogy, komplett übernehmen. Im Gegenzug soll RWE 17 Prozent Beteiligung am Eon Konzern bekommen.

(Foto: dpa)

Brüssel Die EU-Wettbewerbshüter nehmen sich für die Prüfung der geplanten Übernahme von Innogy durch Eon mehr Zeit. Wie die Europäische Kommission nun auf ihrer Webseite mitteilte, wurde die Prüffrist erneut gestoppt. Bereits im März hatte es einen Stopp gegeben, der am 11. April endete.

Innogy steht vor der Zerschlagung durch die Energiekonzerne RWE und Eon. Der Energiekonzern will die aktuell noch zu RWE gehörende Tochter komplett übernehmen und im Gegenzug den bisherigen Mehrheitsaktionär am eigenen Unternehmen mit knapp 17 Prozent beteiligen.

Dabei will Eon das Netzgeschäft und den Stromvertrieb von Innogy behalten, während die erneuerbaren Energien beider Konzerne unter dem Dach von RWE vereint werden sollen. Den RWE befindlichen Teil der Transaktion haben die Wettbewerbshüter bereits genehmigt.

  • dpa
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