Energie

Energiekonzern RWE kann auf Braunkohle nicht verzichten

RWE setzt auch in naher Zukunft auf Gas- und Braunkohlewerke. Laut RWE-Power-Vorstand Johannes Lambertz kann nur so die Stromversorgung zu jeder Zeit sichergestellt werden.
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Die heimische Braunkohle trug laut Branchenverband BDEW im vergangenen Jahr 24 Prozent zur Stromerzeugung bei, Steinkohle 18 Prozent. Quelle: dpa

Die heimische Braunkohle trug laut Branchenverband BDEW im vergangenen Jahr 24 Prozent zur Stromerzeugung bei, Steinkohle 18 Prozent.

(Foto: dpa)

BergheimDie Braunkohle hat für die Kraftwerkstochter des Energiekonzerns RWE trotz der Energiewende nicht an Bedeutung verloren. „Das Geschäft in der Braunkohle läuft stabil“, sagte Vorstandschef Johannes Lambertz am Mittwoch auf der Jahrespressekonferenz von RWE Power in Bergheim. „Gas- und Braunkohlekraftwerke werden auch künftig erforderlich sein.“

Nur so könne Stromversorgung zu jeder Zeit sichergestellt werden, mahnte Lambertz, der das Unternehmen zum Jahresende verlassen wird, um in der Politik beratend tätig zu werden. Nachfolger wird Matthias Hartung, derzeit Vorstandschef von RWE Technology.

Im laufenden Jahr werde RWE Power gut 101 (Vorjahr: 94) Millionen Tonnen Braunkohle fördern, ein Wert, der zuletzt 2004 erreicht worden sei, sagte Lambertz. Insgesamt werde RWE Power etwa 76 Terawattstunden Strom aus Braunkohle produzieren, elf Prozent mehr als im Vorjahr. Lambertz zufolge ist das Plus aber einem Sondereffekt zu verdanken.

RWE Power nahm neue, effizientere Anlagen am Standort Neurath bei Köln in Betrieb, die parallel zu alten Blöcken Strom produzierten. Bis Jahresende sollen aber auch die letzten der insgesamt 16 alten 150-Megawatt-Blöcke abgeschaltet werden.

2013 werde deshalb wieder weniger Braunkohle gefördert werden, erläuterte Lambertz. Eine konkrete Prognose sei schwer. „Die Menge wird aber wieder unter die 100 fallen.“ Nach Aussage eines Sprechers liegt die Planzahl bei rund 96 Millionen Tonnen.

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2 Kommentare zu "Energiekonzern: RWE kann auf Braunkohle nicht verzichten"

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  • Umweltfreundlich ist ein dehnbarer Begriff. Lässt man die Entsorgungskosten für Brennzellen außer Acht, kann man Kernkraft sicherlich als umweltfreundlich bezeichnen.

  • Vergangenes Jahr hat man im ökoreligiösem Delirium 7 moderne, umweltfreundliche Kernkraftwerke abgeschaltet.

    Die Braunkohle ist ein Schatz Deutschlands. Es ist eine preiswerte, heimische Energiequelle. Nach der Kernenergie hat die Braunkohle die niedrigsten Betriebskosten. Beim Kraftwerksbetrieb haben die Kraftwerke mit den niedrigsten Betriebskosten Vorrang. Deshalb nimmt die Braunkohlenverstromung zu. Hoffentlich geht der Klimaschwindel auch hierzulande zu Ende bevor man der Braunkohle den Garaus macht.

    Vandale

    Vandale

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