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Energie

Energiekonzern RWE: Kommunale Aktionäre bündeln ihre Kräfte

Die Kommunen an Rhein und Ruhr sehen sich als Ankeraktionär des Stromproduzenten. Die zwei Aktionärsverbände sprechen fortan mit einer gemeinsamen Stimme.
20.06.2021 - 12:23 Uhr Kommentieren
Das Logo von RWE ist an der Fassade eines Gebäudes auf dem RWE Campus in Essen zu sehen: Die kommunalen Aktionäre sind die einflussreichste Aktionärsgruppe. Quelle: dpa
RWE-Logo am neuen Campus

Das Logo von RWE ist an der Fassade eines Gebäudes auf dem RWE Campus in Essen zu sehen: Die kommunalen Aktionäre sind die einflussreichste Aktionärsgruppe.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Die einflussreichen kommunalen Aktionäre von RWE fusionieren. Bislang gibt es zwei Verbände (VKA), einen für das Rheinland und einen für Westfalen. Ab dem 1. Juli soll es nur noch einen geben. „Wir wollen so schlagkräftiger werden“, sagte Peter Ottmann, Geschäftsführer beim VKA Rheinland, dem Handelsblatt.

Die kommunalen Aktionäre – knapp 80 Städte, Landkreise und Zweckverbände an Rhein und Ruhr – halten derzeit 98 Millionen Aktien und sind mit einem Anteil von 15 Prozent die einflussreichsten Anteilseigner beim Stromproduzenten. Die bisherige Struktur hat historische Gründe. Als im Jahr 2000 RWE aus dem Rheinland mit VEW aus Westfalen fusionierte, blieben die kommunalen Aktionäre der beiden Regionen jeweils in eigenen Verbänden organisiert – und beäugten sich anfangs auch kritisch.

Damit soll jetzt Schluss sein. „Es war eigentlich nicht mehr zu erklären, dass es zwei Verbände gibt“, sagte Ottmann: „Außerdem sind wir uns bei den entscheidenden Fragen bezüglich RWE auch einig.“

Die Mitglieder aus Westfalen treten formal dem Verband im Rheinland bei. Sie übernehmen Anteile von Kommunen, die zuletzt verkauft hatten. Die jeweils zwei Geschäftsführer der beiden Verbände werden aufhören – drei Ende Juni, Ottmann Ende des Jahres. Ein neuer Geschäftsführer ist schon bestimmt: Udo Mager, früher Chef des Dortmunder Flughafens. Für den zweiten Geschäftsführer-Posten laufen bereits die Gespräche.

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    Dem neuen Verband werden 77 Mitglieder angehören: 58 aus dem Rheinland, 19 kommen aus Westfalen dazu. „Wir haben darauf geachtet, dass beide Partner ein gleiches Gewicht bekommen“, sagt Ottmann. Entscheidungen wird es nur im Einvernehmen von Rheinland und Westfalen geben. „Keiner wird den anderen dominieren.“

    Kommunen tauschen sich auch mit Eon aus

    In den vergangenen Jahren haben einige Kommunen ihre Anteile verkauft. Vor allem wegen des Kohleengagements von RWE hatten Stadträte auf einen Ausstieg gedrängt. Ottmann glaubt jedoch, dass der Trend gestoppt ist. Schließlich habe sich RWE auf die erneuerbaren Energien ausgerichtet.

    „Wir sind inzwischen auch mit Eon in einem guten Austausch“, betont der VKA-Geschäftsführer. Eon hat beim Tauschgeschäft mit RWE die regionalen Netze übernommen – und damit viele Berührungspunkte zu den Kommunen an Rhein und Ruhr.

    Mehr: RWE als Übernahmeopfer? Kommunale Aktionäre wollen sich dagegen stemmen

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