Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Energie

Energiekonzern RWE-Tochter zahlt wegen Stromausfalls in Großbritannien Millionen

RWE hat sich in Großbritannien freiwillig zu einer Zahlung von rund fünf Millionen Euro bereit erklärt. Grund ist ein großflächiger Stromausfall im August 2019.
03.01.2020 Update: 03.01.2020 - 18:22 Uhr Kommentieren
Der Konzern reagiert auf einen großflächigen Stromausfall in Großbritannien mit einer Millionenzahlung. Quelle: dpa
RWE-Braunkohlekraftwerk in NRW

Der Konzern reagiert auf einen großflächigen Stromausfall in Großbritannien mit einer Millionenzahlung.

(Foto: dpa)

London Der Energiekonzern RWE hat sich in Großbritannien wegen eines großflächigen Stromausfalls freiwillig zur Zahlung von 4,5 Millionen Pfund (rund 5,3 Millionen Euro) bereit erklärt. Das teilte die britische Aufsichtsbehörde Ofgem am Freitag mit. Grund sei ein massiver Stromausfall im August vergangenen Jahres gewesen. Millionen Briten wurden damals von der Stromversorgung abgeschnitten, in weiten Teilen des Landes standen die Züge still. Selbst in einem Krankenhaus gingen vorübergehend die Lichter aus.

Ursache war ein Blitzeinschlag, der neben einem Gaskraftwerk der britischen RWE-Tochter auch einen Windpark vom Stromnetz abschnitt. Auch der Windparkbetreiber Hornsea One willigte Ofgem zufolge in eine Zahlung in gleicher Höhe ein.

„Verbraucher und Unternehmen sind darauf angewiesen, dass Erzeuger und Netzwerkbetreiber eine sichere und stabile Energieversorgung zur Verfügung stellen“, sagte Ofgem-Chef Jonathan Brearley der Mitteilung zufolge. Der Stromausfall am 9. August habe gezeigt, wie viel Störung verursacht werde, wenn dies nicht gelinge. Deswegen sei es richtig, dass die Energiekonzerne zahlten.

In einer RWE-Stellungnahme hieß es, das Unternehmen habe die Aufsichtsbehörde bei der Aufklärung des Vorfalls vollumfänglich unterstützt. Der Ausfall der RWE-Anlage sei aber nur einer von vielen Faktoren gewesen, die letztlich zum Stromausfall geführt hätten. „Die Ereignisse haben Fragen aufgeworfen, wie das ganze System gestaltet und betrieben werden soll, um widerstandsfähiger zu sein“, hieß es in der Mitteilung. Dazu leiste RWE gerne einen Beitrag.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Mehr: RWE hat für rund 122 Millionen Euro ein Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk im Osten von England gekauft. Verkäufer ist der britische Energieversorger Centrica.

    Handelsblatt Energie Briefing
    • dpa
    Startseite
    0 Kommentare zu "Energiekonzern: RWE-Tochter zahlt wegen Stromausfalls in Großbritannien Millionen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%