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Energie

Energiekonzern Schwächere Windverhältnisse drücken EnBW-Gewinn

Auch temporäre Bewertungseffekte und gestiegener Personalaufwand führten im ersten Quartal zu einem Ergebnisrückgang. Der Konzern hält dennoch an der Prognose für 2021 fest.
10.05.2021 - 09:30 Uhr Kommentieren
Die Corona-Pandemie hatte in den ersten drei Monaten 2021 keine signifikanten Auswirkungen auf das operative Geschäft des Energiekonzerns. Quelle: Reuters
EnBW

Die Corona-Pandemie hatte in den ersten drei Monaten 2021 keine signifikanten Auswirkungen auf das operative Geschäft des Energiekonzerns.

(Foto: Reuters)

Karlsruhe Schlechtere Windverhältnisse haben im ersten Quartal das Ergebnis des Energieversorgers EnBW gedrückt. Der operative Gewinn (Adjusted Ebitda) ging im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2020 um 13,8 Prozent auf 814,1 Millionen Euro zurück, wie das Karlsruher Unternehmen am Montag weiter mitteilte.

Gründe für den Ergebnisrückgang seien neben den Windverhältnissen auch temporäre Bewertungseffekte etwa in Bezug auf Gasspeicher sowie ein gestiegener Personalaufwand für den Netzausbau. Dennoch hält der Konzern an der Prognose für 2021 fest.

Unter dem Strich stand im ersten Quartal ein auf die Aktionäre entfallender Konzernüberschuss von 321,1 Millionen Euro nach einem Minus von 10,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Zugleich steigerte EnBW den Umsatz um mehr als ein Fünftel (22,4 Prozent) auf rund 6,83 Milliarden Euro. Die Zahl der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wuchs um 5,1 Prozent auf 24.828.

„Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir weiterhin ein leichtes Ergebniswachstum“, sagte Finanzvorstand Thomas Kusterer. Das Ebitda soll demzufolge bei 2,825 Milliarden bis 2,975 Milliarden Euro liegen – und damit um zwei bis sieben Prozent über dem Vorjahr. EnBW will sein Ökostromgeschäft weiter ausbauen und setzt dabei insbesondere auf die Windenergie.

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    Die Corona-Pandemie habe in den ersten drei Monaten 2021 keine signifikanten Auswirkungen auf das operative Geschäft gehabt, hieß es. Kusterer sprach mit Blick auf das Portfolio von einem sehr robusten Geschäftsmodell. Beim Ausbau von erneuerbaren Energien, E-Mobilität und Breitband kämen die Karlsruher gut voran.

    Mehr: Wettstreit auf hoher See: Diese Unternehmen dominieren den Markt für Windturbinen

    Handelsblatt Energie Briefing
    • dpa
    • rtr
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