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Energie

Energiekonzerne Chefs von Eon und RWE bestreiten Fusionsspekulationen

Rolf Martin Schmitz und Johannes Teyssen weisen Gerüchte zurück, wonach die Energieriesen fusionieren könnten. Ein solcher Schritt sei nicht klug.
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Die Chefs der beiden Unternehmen, Rolf Martin Schmitz (rechts) und Johannes Teyssen, weisen Fusionsspekulationen zurück. Quelle: AP
Eon und Rwe

Die Chefs der beiden Unternehmen, Rolf Martin Schmitz (rechts) und Johannes Teyssen, weisen Fusionsspekulationen zurück.

(Foto: AP)

DüsseldorfRWE-Chef Rolf Martin Schmitz und Eon-Chef Johannes Teyssen planen nach eigenen Worten keine Mega-Fusion ihrer beiden Energieriesen. „Nein, es gibt keinerlei Überlegungen in Richtung Fusion. Das wäre auch nicht klug, denn die Wertschöpfungskette im Energiemarkt gibt es so nicht mehr“, sagte Schmitz in einem vorab veröffentlichten Interview der beiden Manager mit der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“. „Man hat keine Vorteile mehr, wenn man alles gleichzeitig bedient.“

Teyssen ergänzte: „Das ist absolut richtig und gilt für Eon ebenso. Das Gerede von einer Fusion hat eher was von Monopoly oder Malen nach Zahlen.“

Der Eon-Chef schloss zudem eine Preiserhöhung als Folge der Übernahme von Innogy aus. „Durch diese Transaktion werden die Preise nicht steigen“, sagte er. Es gebe einen scharfen Wettbewerb in der Energiebranche.

Die Kunden könnten unter vielen Hundert Anbietern auf dem Markt auswählen. „Im Vertrieb hätten wir einen Marktanteil von 25 Prozent in Deutschland. Ein Monopol sieht anders aus“, sagte Teyssen.

RWE-Chef Rolf Martin Schmitz sagte in dem gemeinsamen Interview, sein Unternehmen werde zwar zur Nummer drei bei den erneuerbaren Energien in Europa. „Damit steigt aber nicht unsere Marktmacht.“

Die Konzernchefs haben die Zerschlagung der RWE-Tochter Innogy verabredet. Im Zuge der Transaktion erhält RWE auch einen Anteil von knapp 17 Prozent an Eon.

Eon konzentriert sich dann auf die Energienetze und das Endkundengeschäft, RWE auf die Stromproduktion aus konventionellen und erneuerbaren Energien.

Die Konzerne haben nach eigenen Angaben verabredet, dass RWE die Beteiligung nicht weiter ausbaut. „Unsere Finanzbeteiligung ist aber nicht für die Ewigkeit gedacht. Nur müssten wir erst einmal bessere Investments finden als Eon, bevor es Sinn machen würde, die Aktien wieder zu verkaufen“, sagte Schmitz der Zeitung.

Handelsblatt Energie Briefing
  • dpa
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