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Energie

Energiekosten Gazprom senkt Lieferung durch Nord Stream 1 auf 20 Prozent – und der Gaspreis reagiert schon

Seit Donnerstag fließt wieder Erdgas durch die Ostseepipeline. Doch die Erleichterung währte nur kurz. Denn Russland hat einen neuen Grund für geringere Liefermengen gefunden.
25.07.2022 Update: 25.07.2022 - 20:33 Uhr 25 Kommentare
Nord Stream 1 Quelle: dpa
Nord Stream 1

Noch einmal Liefermenge halbiert.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der russische Gaskonzern Gazprom senkt die Lieferungen durch die Ostseepipeline Nord Stream 1 weiter. Von diesem Mittwoch an würden noch 20 Prozent der möglichen Menge, oder 33 Millionen Kubikmeter Gas, täglich durch die wichtigste Versorgungsleitung nach Deutschland fließen, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Als Begründung führt Gazprom die Reparatur einer weiteren Turbine an. Die russische Aufsichtsbehörde Rostekhnadzor, die sich um die technischen Belange der Energieversorgung kümmert, habe die Überprüfung angeordnet. 

Bundesnetzagentur-Chef Klaus Müller bestätigte die Meldung. „Die Nominierung der Nord Stream 1 wurde für Mittwoch halbiert“, schrieb er via Twitter. Eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums wies die Begründung von Gazprom zurück: „Es gibt nach unseren Informationen keinen technischen Grund für eine Reduktion der Lieferungen.“ 

Nord Stream 1: Russland drohte bereits mit Drosselung der Gaslieferungen

Bereits in der vergangenen Woche hatte der russische Präsident Wladimir Putin eine Drosselung der Gaslieferungen über Nord Stream 1 angedroht. Als Grund nannte er damals den Streit um eine andere Turbine des Energietechnikkonzerns Siemens Energy.

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    Diese war zur Wartung in Kanada. Seit mehreren Tagen ist sie unterwegs in Richtung Russland. Gazprom monierte am Montag jedoch erneut, dass Dokumente für die Wiedereinfuhr mit Blick auf das derzeitige Sanktionsrecht fehlerhaft seien.

    Siemens Energy äußerte sich am Abend erstmals ausführlich zu dem Thema: „Der Transport der Turbine ist vorbereitet und könnte sofort starten“, teilte der Konzern mit. „Was allerdings fehlt, sind erforderliche Zolldokumente für den Import nach Russland. Diese Informationen können nur vom Kunden bereitgestellt werden.“

    „Wir sehen zum jetzigen Zeitpunkt keinen Zusammenhang zwischen der Turbine und den durchgeführten beziehungsweise angekündigten Gasdrosselungen.“ Stellungnahme Siemens Energy

    In der Pipeline Nord Stream 1 am Standort Portowaja sind mehrere Turbinen der deutschen Siemens-Tochter im Einsatz. Dass Russland nun eine weitere Turbine als Grund für die Lieferprobleme anführt, wirkt auf die Beteiligten in Deutschland nicht glaubwürdiger als die bisherige Argumentation. „Wir sehen zum jetzigen Zeitpunkt keinen Zusammenhang zwischen der Turbine und den durchgeführten beziehungsweise angekündigten Gasdrosselungen“, teilte Siemens Energy mit.

    Auch die Bundesregierung hält die Argumentation von Russland und Gazprom für konstruiert und wertet das Vorgehen als Teil einer Erpressungsstrategie des Kremls wegen der westlichen Sanktionen gegen Russland im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg. Man beobachte die Lage um Nord Stream 1 im engen Austausch mit der Bundesnetzagentur und dem Krisenteam Gas sehr genau, teilte das Wirtschaftsministerium mit.

    Grünen-Politiker: Fadenscheinige Gründe von Gazprom

    Der wirtschaftspolitische Sprecher der Grünen, Dieter Janecek, nannte die von Gazprom angeführten Gründe „fadenscheinig“: „Es bleibt richtig, dass wir uns intensiv auf alle Szenarien vorbereiten“, sagte er.

    Die EU-Kommission sieht die Ankündigungen zu einer weiteren Drosselung der Gaslieferungen als Beleg für die Notwendigkeit von gemeinschaftlichen europäischen Notfall-Planungen. Die Entwicklung bestätige die eigene Analyse und man hoffe, dass der Rat der Mitgliedstaaten eine angemessene Antwort beschließen werde.

    Grafik

    Die für Energie zuständigen Minister der EU-Staaten wollen an diesem Dienstag über einen möglichen vollständigen Lieferstopp von Gas aus Russland beraten. Die EU-Kommission hatte dazu vergangene Woche einen Notfallplan vorgelegt, der verpflichtende Einsparziele möglich machen soll. Zunächst sollen die EU-Staaten zwischen August 2022 und März 2023 jedoch freiwillig deutlich weniger Gas verbrauchen.

    Die Bundesregierung ist unterdessen überzeugt, dass die Turbine nicht der Grund für die geringeren Liefermengen sein kann. Stattdessen sei die Drosselung politisches Kalkül. „Man hat manchmal den Eindruck, Russland will sie gar nicht mehr zurücknehmen“, hatte Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) erst am Donnerstag gesagt.

    Auch aus Branchenkreisen heißt es, dass eine einzelne Turbine nicht verantwortlich sei für das Funktionieren der gesamten Pipeline. Schließlich werde selbst in kleineren Verdichterstationen immer mit „Redundanzen“ geplant. Das heißt man verbaut immer mehrere Turbinen oder hat Ersatz, um den Gasfluss jederzeit sicherzustellen. Gazprom betont aber auch weiterhin, von der Turbine hänge die verlässliche Arbeit der Gasleitung Nord Stream und die Versorgung der europäischen Verbraucher ab. 

    Weitere Preissprünge für Gas zu erwarten

    Sollten sich die Nord-Stream-Lieferungen tatsächlich auf Dauer bei 20 Prozent einpendeln, wäre das ein weiterer Rückschlag für die angeschlagene deutsche Wirtschaft. Bereits kurz nach der Ankündigung am Montagnachmittag sprang der Gaspreis an der niederländischen TTF-Börse für den Monat August um zehn Euro die Megawattstunde auf aktuell 176. 

    Grafik

    Ein Gasmangel, der zur Abschaltung von Produktionen führen würde, ist in diesem Szenario nicht zwangsläufig zu erwarten, kann aber auch nicht ausgeschlossen werden. „Die erneuten Kürzungen zeigen noch einmal, wie unzuverlässig die Gasversorgung aus Russland im Moment ist“, betont Experte Schröder. 

    Sollte es zu einem vollständigen Lieferausfall kommen, wären die Folgen dramatisch. Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) deuten darauf hin, dass Deutschland dann auf jeden Fall in eine Rezession getrieben würde.

    Im schlimmsten Fall würde die Wirtschaftsleistung demnach um drei Prozent einbrechen. Diese Situation wird laut IWF eintreten, wenn bei einem Lieferstopp die EU-Länder ihre Gasreserven untereinander nicht teilen und Preisschocks für Verbraucher nicht abfangen.

    Gasversorgung: Deutschland reduziert Import von Gas aus Russland

    Dabei hatte es am Montag erst noch positive Signale um die Gasversorgung gegeben. Bundesnetzagentur-Chef Müller hatte am Mittag mitgeteilt, die Gasspeicher würden wieder befüllt.

    Nur noch

    26

    Prozent

    seines Erdgasbedarfs deckt Deutschland aus Russland. Vor Beginn des Ukrainekriegs waren es 55 Prozent.

    Nun sei man „endlich wieder auf einem ordentlichen Einspeicherpfad“, so Müller. Der durchschnittliche Speicherstand liegt aktuell bei 65,9 Prozent. Gesetzliche Vorgabe zum ersten September sind 75 Prozent.

    Zwar hat Deutschland seine Gasimporte aus Russland in den vergangenen Monaten drastisch reduziert – aktuell stammen nur noch 26 Prozent des Erdgasverbrauchs hierzulande aus Russland. 2021 lag der Anteil noch bei knapp 55 Prozent. Das russische Gas wird aber vor allem mit Blick auf den kommenden Winter gebraucht, um Deutschlands Speicher rechtzeitig aufzufüllen. 

    Mehr: Bis zu 467 Euro mehr pro Jahr: So teuer wird die neue Umlage für Gaskunden

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    • @ manfred K.:
      "...Welche Fakten besitzt die Bundesregierung eigentlich für ihre Behauptungen ?..."
      kann man überall nachlesen.
      2 Beispiele:
      1. RU verweigert Import-Papiere für eben diese Turbine
      2. die Turbine ist für den aktuellen betrieb gar nicht notwendig (sondern für eine n geplanten tausch im September).
      dazu hat sich sowohl die Bundesregierung ausführlich geäußert, als auch gestern Siemens als zust. Vertragspartner.

    • "Die Bundesregierung ist unterdessen überzeugt, dass die Turbine nicht der Grund für die geringeren Liefermengen sein kann."
      Welche Fakten besitzt die Bundesregierung eigentlich für ihre Behauptungen ?Interessant ist ,daß die Turbine aus Kanada immer noch nicht in Rußland ist.Vielleicht sollte sich die Bundesregierung mal dieser Frage ernsthaft widmen.
      Im Übrigen sollte die Bundesregierung endlich NS2 öffnen,dann fallen alle unnützen Debatten über Einsparungen weg.Onkel Joe könnte das allerdings nicht so gut finden.

    • Für mich ist es einfach nur erschreckend wie wenig strategisch Handlungsfähig wir sind. Sowohl national als auch innerhalb der EU. Zwischendurch gibt es klare Stimmen von einzelnen Verantwortungsträgern die sinnvoll erscheinen aber der tägliche politische Diskurs scheint dabei immer wichtiger als sich einfach mal hinzusetzen, nachzudenken, eine Strategie zu festzulegen und diese dann auch zu verfolgen.

      Ganz nach dem Motto: Wer viel labert kann nix!

      Unsere persönliche Gas und Energiekostenentwicklung bei ähnlichem Verbrauch:
      Gas: 20/21 - 102 Euro; 21/22 - 170 Euro; Ab 1.9.22 - 410 Euro
      Strom von 82 Euro auf jetzt 126 Euro.

      Für die Privathaushalte wird das eine echt Belastung nur was macht das mit unserer exportorientierten Wirtschaft? Wer mal schaut was in anderen Ländern für Energie bezahlt wird dem dämmert vor welchen Herausforderungen viele Unternehmen stehen bzw. stehen werden.
      Wenn ich mir was wünschen dürfte: Macht ne klare Ansage! Was kostet uns das? Wie lange dauert es? Wie machen wir es? Fertig aus! Wir sind sicherlich verwöhnte Warmduscher aber es war bisher noch immer schlechter Angst vor dem unbekannten zu haben als sich der Realität zu stellen und es anzupacken.

    • Es gibt immer wieder Kommentare zur Bedrohung von Russland durch die Nato; da wirdkein Schuh draus! In welchem Zustand die Militärkräfte der Nato seit Jahrzehnten sind, sollte eigentlich hinlänglich bekannt sein: bei der Bundeswehr ist von der geplanten Aufrüstung absolut noch nichts angekommen! Das mag in anderen Streitkräften der Nato teilweise anders sein. Türkei marschiert sicherlich nicht in Richtung Putin. Die Nato ist ein absolutes Verteidigungsbündnis, sonst nichts! Ob das dann in einem wirklichen Ernstfall "klappen" würde, bin ich mir absolut nicht sicher! Da wird sich vor Begeisterung auf die Schenkel geklopft, dass eine ständige Einsatztruppe von 40.000 Soldaten oder sowas aufgestellt, ist aber absolut noch nicht vorhanden. Davor soll Putin Angst haben!? Absolut lächerlich. Ich habe mal 1970/71 18 Monate Wehrdienst abgeleistet; damals hatte die Bundeswehr 500.000 Soldaten; die hatten auch Waffen und Munition! Und heute?

    • wenn diese Turbinen regelmäßig gewartet werden müssen, und Siemens Energy sich dazu verpflichtet hat, sollte das auch getan werden. Ein Auto ohne TÜV darf bei uns auch nicht auf die Strasse, auch wenn es ein Neuwagen ist.

      Alles andere ist Propaganda, auch vom Westen.

      Wie schon so oft, kurzfristig gedachte Sanktionen, die hauptsächlich uns selbst betreffen, und Russland gar nicht, im Gegenteil, die Firmen dort werden immer reicher.

    • Interessant ist die öffentliche Äußerung unserer ranghohen Politiker, dass 'wir von Putin erpresst' werden. Bei allem Enthusiasmus für die Sache & dem unterstützungswerten Kampf der Ukrainer gegen den Angriffskrieg. Das verdreht die Tatsachen grundlegend: 'Der Westen(!) hat doch die schweren Sanktionen verhängt - in der Illusion, Putin irgendwie beeindrucken zu können. Mehrfach ist früher schon diese Methode exakt im Gegenteil gelandet - wir haben uns maßlos überschätzt & nur selbst geschadet. Der Rubel ist nun so stark wie nie... Putin hat nur ein Interesse, den Westen zu spalten/ verunsichern/ verängstigen.
      Da gibt es Gipfeltreffen in seltener 'Einigkeit' zur gegenseitigen Bestätigung der kollektiven Wichtigkeit - und doch sind alle extreme Egoisten - nur eben wir (trauen uns das noch) nicht.
      Eine Regierung hat in erster Linie dem Wohl des Landes zu dienen & nicht wie hier suizidal selbst den Lebensnerv /den Gashahn / von Industrie & Bevölkerung abzudrehen. Die Folgen wurden/ werden von sehr Vielen in Gänze immer noch völlig unterschätzt. Dabei beunruhigt es umso mehr, dass diese Möchtegern-Sanktionierung auch von der - angeblich wirtschaftsfreundlichen - CDU betrieben wurde.

      Wenn wir mit allen 'Bösen'* dieser Welt keinen Handel mehr betreiben wollten, dürften wir nirgends mehr etwas ver-/kaufen! Will das Jemand?

      * Zentrale Frage: Wo sind die Grenzen des hinnehmbaren /tolerierbaren Bösen?
      Ist denn nur das 'böse', was medial überverstärkt transportiert wird?

    • @Oliver Völckers:

      "Die Zeit arbeitet für Russland."
      Ja und die (mittlerweile stramm auf Linie also linken) deutschen Politiker wie gewohnt gegen das eigene Volk und besitzen dann auch noch die schamlose Dreistheit sich inmitten dieser selbst verschuldeten Krise die üppigen Gehälter weiter anzuheben während manche Familienväter vermutlich vor Verzweiflung heulen könnten weil sie nicht wissen, wie sie diesen ganzen Irrsinn bezahlen sollen.

      Es ist nur noch beschämend was in diesem Land vor sich geht. Seit es Ende der 90er in Richtung links ging und die Grünen und Linken sämtliche staatlichen Systeme (vor allem das Bildungssystem) unterwandert haben (wie Dutschke es immer angepriesen hat "Der lange Marsch durch die Institutionen"), geht es mit dem Land und (dem Großteil) der Menschen hier immer weiter bergab. Die Leute wählen ihren eigenen Untergang und beklatschen und finanzieren diese noch euphorisch.
      Vor allem die Wähler der Grünen und Roten sind oft ein Musterbeispiel an Selbstüberschätzung und westlicher Arroganz und fallen auf jegliche Propaganda ihrer Parteien herein ("Russland schaden die Sanktionen mehr als uns" ist ein schönes Beispiel hierfür. 3 Minuten Recherche im Internet oder in einer Zeitung lassen einen sofort erkennen, dass Gazprom Rekordeinnahmen hat und das Russland jede Menge Gas an andere Länder verkauft, die es dann wiederum teurer an uns verkaufen)
      Diese Statistenregierung in Berlin ist ein schlechter Scherz, bin gespannt wie lange es wohl noch dauert bis Sie unser Land komplett an die Wand gefahren haben.

      @ René Maçon

      Anstatt auf die berechtige Kritik von Herrn Peter einzugehen, dass die Einwände des flächenmässig größten Landes der Welt zur Nato-Osterweiterung von dem arroganten Westen schon 2007 ignoriert wurden, kommt nur arroganter Bullshit von Ihnen. Unterstellungen auf persönlicher Ebene und nichts zu diesem Einwand an sich, der wie ich finde sehr berechtigt ist. Schade, eigenständiges Denken ist in Deutschland nicht verboten.

    • Russland will laut russischen Nachrichten durchsetzen, dass Deutschland die sechs für NordStream benutzten Turbinen vertragsgemäß wartet, von den Sanktionen ausnimmt, dies öffentlich erklärt und entsprechend handelt. Das wäre akzeptabel, aber eine Demütigung für Habeck, der sich das nicht antun will. Habeck beschuldigt lieber Putin, willkürlich zu handeln und kommt damit in der deutschen Öffentlichkeit durch. Nebenbei passt es ihm ins Konzept, unseren fossilen Energieverbrauch praktisch mit Gewalt zu reduzieren. Also werden wir weiter reduzierte Gaslieferungen bekommen, bis Deutschland quietscht. Die Zeit arbeitet für Russland.

    • @ Herr Peter - stimme Ihnen zu.

      Viele reden sehr markig und mutig.
      Was Leute für Unfug anstellen, erkennt man erst oft Jahrzehnte später, so wie z.B. nach dem I. WK die Nationen vollmundig getönt haben : " Wir eigenständigen Serben, Ungarn , Tschechen, Slowaken, etc., wir werden das schaffen, was brauchen wir den Wasserkopf Österreich " - und was hat´s ihnen gebracht ? An den Bettelstab hat es Generationen gebracht. Jahrzehnte später schreien sie " hinein in die EU " - hätten sie sich alles ersparen können.
      Und jetzt ? Warten wir einmal ein paar Jahre, wie andere Nationen prosperieren, die jetzt billigst Rohstoffe in Hülle und Fülle bekommen, und wir in die Röhre gucken, wie toll das werden wird. Und von denen ist z.B. China eh´ schon jetzt an 2. Stelle der erfolgreichsten Volkswirtschaften der Welt nach USA. ( Jetzt schon ! )

      Übrigens: was soll das Ganze eigentlich ? ReparierteTurbine schicken, dann wird auch wieder mehr Gas geliefert werden.

    • @ Herr Andre Peter
      Ihre Beiträge lesen sich so, als ob Sie auch gute Geschäfte mit Russland machen. Wie schön für Sie!

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