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Energie
Stromversorger müssen die steigenden Preise im Emissionshandel auf den Markt abwälzen. Das führt zu neuen Höchstständen an der Energiebörse.

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  • Steigende Energiepreise versus Klimawandel

    RWE-Vorstandsvorsitzender Herr Schmitz macht es sich einfach, jahrelang haben er und seine Kollegen der großen Energiekonzerne auf fossile Energieträger und Atomkraft gesetzt. Eine Rechnung die weder ökonomisch noch ökologisch aufgeht. Für die 70 Millionen Tonnen Kohlendioxid, die das RWE allein im Rheinland in die Luft bläst muss mittlerweile auch kräftig bezahlt werden. ( CO 2 Kosten treiben Großhandelspreise, Handelsblatt). Und in Katastrophenszenarien ist ja man ja geübt – gebetsmühlenartig verbreitet die Energieindustrie - in Deutschland würden bei einem Atomausstieg die Lichter ausgehen – und? Hier geht es doch ausschließlich darum aus der alten Kuh Kohle noch möglichst viel von der selbigen herauszupressen. Schlimm ist, dass der DGB ins gleiche Horn pustet. Heute arbeiten mehr Arbeitnehmer in „grüner Industrie“ als im Bergbau. Nur hat man versäumt diese als Gewerkschaftsmitglieder zu werben. Dass Strukturwandel möglich ist, hat gerade das Ruhrgebiet, zwar unter Schmerzen, aber erfolgreich bewiesen.
    Das alles erreicht Herr Schmitz aber leider nicht, er sorgt für seine Aktionäre und die für ihn. Wenn die Sommer zu heiß werden hat er stromverbrauchende Klimaanlagen in Wohnung und Büro, die 2000 oder 3000 Hitzetoten diesen Sommer wären ja so oder so gestorben. Auch für die Zukunft sind er und seine Kinder bestens gerüstet. Notfalls kauft man noch ein Häuschen in Island oder Patagonien. Und wenn ein vorwitziger Enkel ihm doch mal die Frage stellen würde, warum seine Generation so gnadenlosbrutal die Erde verändert hat, kämme sicher die Blackout Antwort „Das habe ich alles nicht gewusst“.

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