Energieunternehmen RWE will nicht mehr in neue Kohlekraftwerke investieren
Der Energiekonzern will nicht mehr in neue Kohlekraftwerke investieren.
Düsseldorf Auf der Hauptversammlung wird RWE am Freitag nächster Woche wieder am Pranger stehen: Umweltaktivisten werden den Energiekonzern vor und in der Essener Grugahalle als Kohleverstromer Nummer eins kritisieren.
Im Vorfeld setzt der Energiekonzern aber ein Zeichen: Er beendet die letzten Planungen für neue Kohlekraftwerke. „Der künftige Fokus von RWE liegt auf der Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien“, teilte der Konzern am Freitag mit, „folgerichtig wird das Unternehmen nicht mehr in neue Kohlekraftwerke investieren.“ Die Planungen für das Vorhaben BoAplus, ein Braunkohlenkraftwerk am Standort Niederaußem, seien eingestellt worden.
„Das Ende von BoAplus macht zumindest etwas Hoffnung, dass RWE den verkrampften Kampf für die Kohle doch noch aufgibt und endlich die Realität von Kohleausstieg und Energiewende anerkennt“, sagte Wibke Brems, Sprecherin für Energie und Klimaschutz der Grünen im NRW-Landtag. Jetzt müsse sich das Unternehmen schnell zum Erhalt des Hambacher Waldes bekennen und Klarheit für die von Umsiedlung bedrohten Menschen schaffen, sagte Brems.
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