Energie

Energieversorger EDF schließt Übernahme von Areva-Reaktorgeschäft ab

Der Energieversorger EDF schließt die Teilübernahme des angeschlagenen Atomkonzerns Areva ab. EDF besitzt nun mehr als drei Viertel des Kapitals. Das führt zu einer Umstrukturierung des französischen Atomsektors.
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Eine staatliche Finanzspritze sollte Areva nach hohen Verlusten retten. Nun übernimmt der Stromversorger EDF große Teile des Konzerns. Quelle: Reuters
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Eine staatliche Finanzspritze sollte Areva nach hohen Verlusten retten. Nun übernimmt der Stromversorger EDF große Teile des Konzerns.

(Foto: Reuters)

Paris Der französische Stromkonzern EDF hat die Übernahme des Reaktorgeschäfts des angeschlagenen Atomkonzerns Areva abgeschlossen. EDF seien zum Jahreswechsel 75,5 Prozent des Kapitals übertragen worden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der Schritt ist Teil einer weitreichenden Umstrukturierung des französischen Atomsektors, die der Staat als Mehrheitseigner der beiden Konzerne im Jahr 2015 auf den Weg gebracht hatte.

Um Areva nach hohen Verlusten zu retten, erhielt das Unternehmen eine Kapitalspritze von insgesamt 4,5 Milliarden Euro vom Staat und trat das Geschäft rund um den Reaktorbau nun an EDF ab. Areva soll sich künftig auf Aktivitäten des nuklearen Brennstoff-Kreislaufs konzentrieren - von Uran-Minen über die Anreicherung bis hin zur Entsorgung und Wiederaufbereitung. EDF ist der Betreiber aller 58 französischen Atomreaktoren.

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  • dpa
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