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Energie

Energieversorger Eon-Chef Teyssen bleibt bis Ende 2021 im Amt

Der Energiekonzern Eon hat den Vertrag des Vorstandsvorsitzenden Johannes Teyssen bis Dezember 2021 verlängert. Er ist seit 2010 im Amt. Die Börsen reagierten prompt positiv auf die Nachricht.
29.09.2017 - 13:23 Uhr Kommentieren
Der 57-Jährige führt den einst größten deutschen Versorger seit 2010. Quelle: dpa
Johannes Teyssen

Der 57-Jährige führt den einst größten deutschen Versorger seit 2010.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Eon-Chef Johannes Teyssen soll den Energiekonzern in das nächste Jahrzehnt führen. Der Aufsichtsrat habe beschlossen, den bis Ende kommenden Jahres laufenden Vertrag bis Dezember 2021 zu verlängern, teilte Eon am Freitag mit und bestätigte damit eine Meldung des Handelsblattes von Donnerstag vergangener Woche. An der Börse kam die Nachricht gut an. Der Dax-Wert weitete seine Gewinne aus und notierte mit 9,55 Euro zwei Prozent im Plus.

Der 57-jährige Teyssen führt den einst größten deutschen Versorger seit 2010. In seiner Amtszeit wurde der früher vor allem auf Atom- und Kohlekraft setzende Konzern von der Energiewende schwer getroffen. Die Folge waren vier Geschäftsjahre mit Milliardenverlusten, zuletzt ein Fehlbetrag von 16 Milliarden Euro. Teyssen hat den Konzern neu aufgestellt. Die Kohle- und Gaskraftwerke stieß er ab und setzt inzwischen auf Ökostrom.

Der Aufsichtsrat habe zudem beschlossen, den Vertrag von Leonhard Birnbaum als Vorstandsmitglied und zuständig für die Netze und Erneuerbare Energien um fünf Jahre bis Mitte 2023 zu verlängern, teilte der Konzern weiter mit.

Aufsichtsratschef Karl-Ludwig Kley betonte: „Eon hat in den vergangenen fünfzehn Monaten hervorragend gearbeitet und sich ebenso wie Uniper erfolgreich neu aufgestellt.“ Nach der Abtrennung der Kraftwerks-Tochter sei die neue Eon „sehr gut“ vorangekommen.

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    Die Verschuldung von rund 26 Milliarden Euro Ende 2016 sei schneller als geplant auf rund 21,5 Milliarden Euro reduziert worden. Gleichzeitig sei die Eigenkapitalquote zur Jahresmitte auf neun Prozent um sieben Prozentpunkte im Vergleich zum Ende des letzten Jahres gestiegen. Darüber hinaus würden bereits 2017 die Kosten um etwa 100 Millionen Euro gesenkt, der Löwenanteil des Sparprogramms von 300 Millionen Euro werde 2018 wirksam.

    Handelsblatt Energie Briefing
    • rtr
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