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Energie

Energieversorger EWE Streit um Klitschko-Spende eskaliert

EWE erwartet die Rückgabe der vom geschassten Vorstandschef getätigten Spende an die Klitschko-Stiftung. Die Boxchampions bestehen aber auf die 253.000 Euro. Klitschkos Manager nennt die Debatte „beschämend“.
25.02.2017 - 08:32 Uhr
Wladimir Klitschko bei einer Pressekonferenz in New York: Am 25. März 2016 bekam er nach eigenen Worten bei einer Spendengala in Kiew die umstrittene Spende. Quelle: Reuters
Boxer Wladimir Klitschko

Wladimir Klitschko bei einer Pressekonferenz in New York: Am 25. März 2016 bekam er nach eigenen Worten bei einer Spendengala in Kiew die umstrittene Spende.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf Es begann mit einer guten Tat, es mündete im totalen Chaos. Vor einem Jahr sagte der damalige Vorstandsvorsitzende der EWE AG, Matthias Brückmann, der Klitschko-Stiftung 253.000 Euro zu. Seit Mittwoch Abend ist Brückmann nicht nur seinen Job los, der Manager hat auch eine Strafanzeige wegen Untreue am Hals. Der Oldenburger Milliardenkonzern glaubt fälschlich, er würde das Geld zurückerhalten. Und die Klitschko-Stiftung fühlt sich genötigt, ihren Wohltäter öffentlich zurechtzuweisen.

Stünde hinter all dem Gezeter um die Einhaltung von Vorschriften und Auslegung von Richtlinien nicht das Schicksal notleidender Kinder – die ständigen Wendungen um das Klitschko-Geld taugten fast für Slapstick. Am Ende der Woche jedenfalls glitt die Spendenaffäre von Deutschlands fünftgrößtem Energieversorger gänzlich ins Absurde.

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