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Energie

Energieversorger Innogy heißt bald Eon

Während die Energieversorger Eon und Innogy erste Entscheidungen für ihre Zusammenlegung treffen, ziehen sich die Gespräche von Eon und RWE mit den Kartellbehörden weiter hin.
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Das neue Unternehmen von Eon und Innogy wird nur noch Eon heißen.  Quelle: dpa
Innogy

Das neue Unternehmen von Eon und Innogy wird nur noch Eon heißen. 

(Foto: dpa)

DüsseldorfSeit über sechs Monaten verhandeln die Energiekonzerne Eon und Innogy ihre Teilzusammenlegung – jetzt verkünden sie ihre erste Entscheidung: Das gemeinsame Unternehmen soll Eon heißen, die Marke Innogy verschwindet. 

Im Zuge eines Milliardendeals zwischen den Energieriesen RWE und Eon wird RWE-Tochter Innogy aufgespalten und zwischen den beiden Konzernen aufgeteilt. Dabei erhält RWE im Gegenzug für seinen Innogy-Anteil 16,7 Prozent der Eon-Aktien und mehrere Aktivitäten. 

Vor allem bekommt der Stromproduzent die erneuerbaren Energien von Innogy und sogar die von Eon. Eon wiederum wird sich damit auf die Sparten Vertrieb und Netze konzentrierten, will hier aber zu einem der größten europäischen Versorger aufsteigen. Durch die Teilübernahme von Innogy erhofft sich Eon Synergieeffekte von bis zu 800 Millionen Euro. Die Strukturen beider Regionalgesellschaften sollen im Zuge der Zusammenlegung beibehalten werden. Im Innogy-Stammgebiet soll außerdem eine vergleichbare Struktur zu den Eon-Regionalversorgern aufgebaut werden. 

„Wir sind sehr zufrieden mit den ersten Ergebnissen der gemeinsamen Integrationsplanung. Mit diesen Entscheidungen wird es uns gelingen, die neue Eon nach dem erfolgreichen Abschluss der Transaktion konsequent kundennah und innovativ aufzustellen“, teilt Eon-Chef Johannes Teyssen in einer Pressemitteilung am Montag mit. 

Währenddessen ziehen sich die Gespräche von Eon und RWE mit den Kartellbehörden weiter hin. „Wir haben die Übernahme von Innogy noch nicht bei den europäischen Kartellbehörden eingereicht, sondern sind weiter in vorbereitenden Gesprächen mit der EU-Kommission“, sagte eine Eon-Sprecherin der Rheinischen Post. Man strebe aber weiterhin an, die Transaktion Mitte 2019 abzuschließen. 

Auch bei den Verhandlungen über Stellen und Standorte kamen die beiden Energieriesen bislang nicht voran. Es gebe noch keinerlei Festlegung, welche Organisation und welcher Standort wie stark vom Stellenabbau betroffen sein werden, sagte die Sprecherin. Man gehe aber weiterhin davon aus, dass im Zuge der Zusammenlegung bis zu 5000 Stellen wegfallen werden. Beide Konzerne hatten aber bereits im Frühjahr betont, dass der Stellenabbau sozialverträglich ablaufen soll. 

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