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Energie

Energieversorger Strom- und Gastarife werden günstiger

Rund zwölf Millionen Haushalte können zum Jahreswechsel wohl von Preissenkungen der Strom- und Gasversorger profitieren. Laut der Erhebung eines Verbraucherportals sollen die Tarife im Schnitt um 2,4 Prozent zurückgehen.
17.11.2014 - 13:35 Uhr Kommentieren
Dem statistischen Bundesamt zufolge haben sich die Strompreise seit dem Jahr 2000 nahezu verdoppelt. Quelle: dpa

Dem statistischen Bundesamt zufolge haben sich die Strompreise seit dem Jahr 2000 nahezu verdoppelt.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Millionen Strom- und Gaskunden in Deutschland können zum Jahreswechsel auf leichte Preissenkungen hoffen. Nach einer Erhebung des Verbraucherportals Check24.de wollen 115 Versorger zum 1. Januar die Stromtarife in der Grundversorgung verbilligen.

„So eine große Anzahl von Preissenkungen hatten wir noch nie“, sagte eine Sprecherin des Portals am Montag. Dies komme rund zwölf Millionen Haushalten zugute. Allerdings handele es sich im Schnitt nur um einen Rückgang um 2,4 Prozent.

Bei einem Jahresverbrauch von 5000 Kilowattstunden wären dies 35 Euro weniger. Es gebe jedoch auch Anbieter, bei denen die Senkung mehr als neun Prozent beziehungsweise 134 Euro ausmache.

Verbraucherschützer fordern bereits seit längerer Zeit günstigere Tarife. Sie verweisen auf die gefallenen Strom-Großhandelspreise. Diese sind unter dem Druck des Ökostromausbaus und der Überkapazitäten bei den Kraftwerken allein seit Anfang 2013 um ein Viertel zurückgegangen. 2015 sinkt zudem erstmals leicht die Umlage zur Förderung des Ökostroms (EEG-Umlage).

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    Die Gebühren für die Stromnetze steigen jedoch in einigen Regionen, was den Spielraum für Preisnachlässe dämpft. Unter den Anbietern, die ihre Kunden entlasten, sind Versorger wie EnBW, Entega, die Frankfurter Mainova und die Stadtwerke München.

    Die Energieriesen Eon und RWE halten sich noch bedeckt. Preisänderungen zum 1. Januar müssen noch in dieser Woche angemeldet werden. In den vergangenen Jahre kannten die Strompreise fast immer nur eine Richtung: nach oben. Dem statistischen Bundesamt zufolge haben sie sich seit dem Jahr 2000 nahezu verdoppelt.

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