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Energie
Deutschland hat die Solarenergie groß gemacht – aber nur dank einer Milliardenförderung. Doch jetzt hat die Technologie offenbar den Durchbruch geschafft.

Kommentare

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  • "Größter deutscher Solarpark" war das Thema bereits vor 2 Wohen im "HB Energie Briefing",
    mit 40 GW für die Lausitz,wozu ich an den Verfasser folgende E-mail gesendet habe, die auch
    hprinzipiell ierzu passt - wenn auch die Leistung hier wesentlich geringer ist (0,175 gegen 40 GW(peak)).

    Lieber Herr Stratmann,
    so hoffnungsvoll das auch klingt - man sollte nicht den in den Medien immer wieder gebetsmühlenartig
    verkündeten Vergleich von PV- und Windkraft-Anlagen mit konventionellen Kraftwerken machen,
    Bei ersteren wird als Nennleistung die jeweilige Spitzen-Leistung angegeben, bei letzteren die
    Dauerleistung. Während die Stromausbeute bei den konventionellen Kraftwerken grundlastfähig
    "rund um die Uhr" zur Verfügung steht, beträgt die Strom-Lieferung der PV- und Wind-Anlagen nur
    "volatil" - und deshalb nicht grundlastfähig - in Summe ca. 11/12 % (PV) bis 20/25 % (Wind) der
    Stromausbeute konventioneller Kraftwerke gleicher Leistung. Da ein Industrieland grundlastfähige
    Stromlieferung benötigt, macht der Leistungsvergleich wenig Sinn. Mit den genannten 40 GW
    PV/Wind kann somit nur die Stromausbeute von vielleicht 5 - 6 konventionellen Kraftwerken
    erzeugt werden - aber nur volatil. Um auch die (o.g.) notwendige Grundlastfähigkeit zu erreichen,
    müßten immense Speicher- oder Power- to-Gas- Kapazitäten geschaffen werden, die derzeit noch
    lange nicht absehbar sind - und natürlich zu erheblichen Mehrkosten führen, da neben den zusätzlichen
    Investitionen nur mäßige Wirkunsgrade bei Speicherung/Umwandlung/Wiederverstromung des
    PV/Wind-Stroms zu beklagen sind. Insofern würden aus einem derart konzipierten Komplex auf Basis
    40 GW PV/Wind schätzungsweise noch grundlastfähige 3 - 4 GW herauskommen, d.h. 3 - 4 konven-
    tionellen Kraftwerken entsprechen - jedoch zu höheren Kosten.

    P.S. Bei reinem PV-Strom bleiben aus 40 GW (peak!) vergleichsweise noch weniger - vielleicht
    2 - 3 -konventionelle Kraftwerke - ZU NOCH HÖHEREN KOSTEN!

  • Ich finde es sehr spannend, dass der größte Solarpark Deutschlands ohne Förderung wirtschaftlich Strom produzieren kann. Da haben die Entwickler und Ingenieure in den letzten Jahren scheinbar tolle Arbeit geleistet.

    Dem Bild nach zu urteilen wird dieser Solarpark mit dem Next2Sun Konzept realisiert. Kann es sein, dass die Wirtschaftlichkeit darauf beruht, dass mit dem Next2Sun Konzept vor allem morgens und abends Strom produziert wird? Hat jemand Informationen hierzu?

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Ist ja toll ,soviel Leistung ( Peak! ) bei Sonnenschein zu erzeugen. Aber ich frage immer : Wo kommt der Strom für Heizung ( alle Gas- und Ölheizungen brauchen Strom zum Betrieb ) und Licht und Haushaltsgeräte und die Industrie her wenn nachts der Wind nicht weht ? Diese Frage wird hier und auch in vorherigen Artikeln nicht beantwortet. Auf Veranstaltungen höre ich oft , dass der Strom dann aus den Speichern kommt. Aus welchen Speichern? Keine Antwort.
    "Dunkelflaute" bleibt Dunkelflaute egal wieviel Solar- und Windkraftanlagen gebaut werden!

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