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Energie
Die Politik debattiert über den Kohleausstieg, der Markt schafft Fakten: Die Produktion von Kohlestrom ist im ersten Halbjahr eingebrochen. Gaskraftwerke feiern ein überraschendes Comeback.

Kommentare

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  • Obiger beitrag zeigt, daß zur Verringerung menschenverursachten CO2 auch aus wirtschaftlichen Gründen
    je nach Preislage der Energieträger und CO2 -Zertifikate unterschiedliche Wege die jeweils höchste
    Effizienz bieten; die Fixierung auf eine einzige Technologie wäre daher kontraproduktiv.
    Durch die Volatilität des Wind- und Sonnen-Stroms - und fehlende Groß-Stromspeicher - sind noch auf längere Sicht konventionelle Kraftwerke als Back-Up nötig; Kapazitätserhöhungen der volatilen Energien erhöhen nurdie Problematik gesicherter Versorgung bei Abschaltung von Kern- und Kohle-Kraftwerken.
    Gaskraftwerke können - da mit zwar geringerer, aber auch CO2-Erzeugung - auf Dauer nur eine Zwischenlösung sein. Moderne GuD-Gaskraftwerke haben durch die Hintereinanderschaltung von Gas-
    und Dampfturbine jedoch den höchsten Wirkungsgrad bei der Energieausbeute und sind somit zusätzlich zum geringeren Kohlenstoffgehalt des Erdgases die CO2-effizientesten Stromerzeuger auf fossiler Basis.

  • Mich interessiert vor allem, wieviel Wind- und Solarstrom beim Verbraucher ankommt. Weiterhin frage ich mich, warum der mehr produzierte Strom nicht den Endpreis für mich positiv beeinflußt.
    Wirkt so, wie wenn ich am Arbeitsplatz statt 35 Stunden über 40 Stunden arbeiten kann, die Entlohnung jedoch nicht mit steigt.
    Ich habe das Empfinden, dass sie viele Meldungen über den Erfolg der erneuerbaren Energien ideologisch gefärbt sind.
    Aus der Realität (Firmen rund um das Ganze) erhält man andere Zählen.

  • Der Wirkungsgrad eines thermischen Kraftwerks wird im wesentlichen von thermodynamischen Gesetzen bestimmt, und die sind für Gas- und Kohlekraftwerke gleich. Der höhere Wirkungsgrad von Gaskraftwerken ist allein der geringeren Anzahl der notwendigen Nebenaggregate geschuldet - dass dieser aber 10-15% (oder 20-30% bezogen auf den Netto-Output) ausmacht darf mal bezweifelt werden.
    Der große Vorteil der Gaskraftwerke - wie geschrieben - liegt in den kurzen Anlaufzeiten, die aufgrund der volatilen Einspeisung der Solar- und Windenergie notwendig geworden ist. Je größer der Ökostromanteil wird, desto wichtiger wird die Regelbarkeit, wobei man auch die Stabilität durch das europäische Verbundnetzes mit einkalkuliert, wo im Zweifel Leistung eingekauft werden muss, damit hier nicht die Lichter ausgehen.

Mehr zu: Energiewende - Erneuerbare Energien produzieren erstmals mehr Strom als Kohle- und Atomkraftwerke

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