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Energie

Eni Ein weiteres Opfer des Ölpreis-Verfalls

Der staatlich kontrollierte Energie-Riese Eni reagiert auf den Verfall der Ölpreise: Nachdem die niedrigen Ölpreise den Konzern 64 Prozent seines Gewinns gekostet hatten, drosselt Eni nun die Investitionen.
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Das staatlich kontrollierte Unternehmen will die Öl- und Gasproduktion 2015 weiter steigern. Quelle: ap
Die Zentrale des italienischen Energie-Giganten Eni in San Donato

Das staatlich kontrollierte Unternehmen will die Öl- und Gasproduktion 2015 weiter steigern.

(Foto: ap)

MailandDer Verfall bei den Ölpreisen hat den italienischen Energiekonzern Eni einen Großteil des Gewinns gekostet. Im Schlussquartal 2014 sei das Nettoergebnis um 64 Prozent auf 464 Millionen Euro eingebrochen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Wie bereits andere Großkonzerne der Branche will Eni nun die Investitionen drosseln. Wie hoch die Kürzungen ausfallen sollen, erläuterten die Italiener nicht. Firmenchef Claudio Descalzi hatte aber vor kurzem über eine Reduzierung der Ausgaben von zehn bis 15 Prozent gesprochen.

Die Dividende tastet Eni ebenso wie die Rivalen BP und Total nicht an. Um die Anleger nicht zu vergraulen, schlägt Eni 1,12 Euro pro Aktie vor. Das ist etwas mehr als die 1,1 Euro aus dem Vorjahr. Die Öl- und Gasproduktion will das staatlich kontrollierte Unternehmen 2015 weiter steigern. In den vergangenen drei Monaten erhöhte Eni die Förderung um 6,7 Prozent.

Handelsblatt Energie Briefing
  • rtr
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