Energie

Eon und RWE Zwei Chefs – zwei Antworten

Bei aller Rivalität stecken Johannes Teyssen und Peter Terium im selben Dilemma: Eon und RWE brechen gleichermaßen die Gewinne in der Stromproduktion weg. Doch der Eon-Chef geht noch radikaler dagegen vor.
Die Gewinne der Energieversorger sinken. Quelle: dpa
Kohlekraftwerk Neurath

Die Gewinne der Energieversorger sinken.

(Foto: dpa)

DüsseldorfNatürlich waren beide im Mekka der Start-up-Szene. Erst hatte sich Eon-Chef Johannes Teyssen im Silicon Valley umgeschaut, vor kurzem nun auch Peter Terium. Und natürlich haben auch beide ihre Außenposten in Kalifornien stationiert, die ein wenig vom Entwicklergeist nach Deutschland transportieren sollen.

Bei aller Rivalität stecken Teyssen und Terium im selben Dilemma: Eon und RWE brechen gleichermaßen die Gewinne in der Stromproduktion weg. Und damit erodiert das gesamte bisherige Geschäftsmodell, das jahrzehntelang auf dem Betrieb großer, zentraler Kraftwerke beruhte.

Beide Energieriesen müssen einerseits sparen, um den Verfall zumindest abzubremsen, benötigen andererseits aber dringend ein neues Geschäftsmodell.

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