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Energie

Erdölexportierende Länder Opec will die Förderquote nicht drosseln

Die erdölexportierenden Länder Opec wollen ihre Förderquote trotz rückläufiger Nachfrage im kommenden Jahr nicht drosseln. Mit diesem Schritt soll die Weltwirtschaft geschont werden.
12.12.2012 - 18:32 Uhr Kommentieren
Die Opec bleibt bei ihrer bisherigen Förderquote. Quelle: dpa

Die Opec bleibt bei ihrer bisherigen Förderquote.

(Foto: dpa)

Wien Die Förderquote der erdölexportierenden Länder Opec bleibt unverändert bei etwa 30 Millionen Barrel pro Tag. Dies beschlossen die Opec-Ölminister bei ihrer Sitzung am Mittwoch in Wien. Diese Quote des aus 12 Staaten bestehenden Kartells entspricht etwa einem Drittel des weltweiten Verbrauchs an Rohöl.

„Uns erwartet in 2013 viel Herausforderung“, sagte Opec-Generalsekretär Abdalla Salem El-Badri. Die Finanzkrise in Europa und die Fiskalklippe in den USA bringe viel Unsicherheit: „Die Weltwirtschaft ist in keinem guten Zustand.“ Wachstum erwartet der Opec-Chef im kommenden Jahr von China, möglicherweise den USA und den Entwicklungsländern.

Obwohl El-Badri bereits zwei Amtszeiten als Opec-Chef hinter sich hat, wurde sein Mandat von den Ministern um ein Jahr verlängert. Die Staaten hätten sich nicht auf einen Nachfolger einigen können, hieß es. Die nächste Beratung über die Förderquote ist für den 31. Mai 2013 geplant.

Die OPEC-Analysten gehen davon aus, dass im kommenden Jahr die Ölnachfrage zurückgehen wird. Großproduzenten wie Saudi-Arabien waren dennoch gegen eine Drosselung der Produktion und dem damit verbundenen Preisanstieg, um die Weltwirtschaft zu schonen.

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    Der von Sanktionen getroffene Iran sah das anders, konnte sich aber nicht durchsetzen: „Der Markt ist überversorgt“, sagte der Ölminister des Landes, Rostam Ghasemi, vor der Sitzung. Die aktuellen Quote könne so bleiben, wenn die Länder sich statt steter Überproduktion auch daran halten würden. Der Preis für OPEC-Rohöl sank am Dienstag leicht um 21 Cent auf 104,80 US-Dollar pro Barrel (159 Liter).

     
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