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Energie
Bei der aktuellen Ausschreibung für Windenergie sind so wenig Gebote eingereicht worden wie nie zuvor. Verantwortlich dafür ist nicht nur die Politik.

Kommentare

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  • ...Wenn man bedenkt dass der Platz, welchen die Windräder beanspruchen, riesige Flächen Wald betrifft, die zum Teil gerodet werden müssen...Es ist nicht die beste Lösung, die Windkraft zu fördern. Seit 2015, mit der Vergabe des Physik Nobelpreises für die Entdeckung der Masse von Neutrinos, stehen spannende Alternativen für Emissionsfreie Energien bereit. Neutrino-Energy wird die zukünftige Energiequelle mit unendlichem Potential. Neutrinos als kleinste Partikel der solaren Strömung, die uns Tag und Nacht erreicht, haben eine nachgewiesene Masse und sind darum für eine neue Technologie der Kleinstkraftwerke für die dezentrale und mobile Haushaltsversorgung nutzbar. ABER auch in der Elektromobilität anzuwenden, ein geplantes Kleinfahrzeug PI wird mit einem Power Cube angetrieben, der quasi unendlich Neutrino-Energy wandelt und damit ohne Limit fahrbar ist, ohne Aufladen an irgendwelchen Ladestationen. Die Berliner Neutrino Group bietet internationale Patentlösungen und Lizensen diese revolutionäre Technologie zu entwickeln. Unsere Systeme von Grossversorgung durch Grosskraftwerke werden sich extrem verändern - das ist zu vergleichen wie die Ablösung von Festnetztelefonie zur Mobiltelefonie. Auf diesen Prozess sollten sich unsere Gesellschaft einstellen, damit wir mit der Energiewende voranzukommen.

  • Es ist Richtig, dass Naturschutz / Tierschutz gefährdeter Arten nicht nur beim Braunkohleabbau oder auch bei jedem anderen Großprojekt, sondern auch bei den Windkraftanlagen zu gelten hat. Wer jubelt, wenn Bürgerinitiativen heute jedes Bauprojekt über Jahre verzögern und teilweise verhindern, sollte nicht beklagen wenn es auch Windanlagen betrifft. Wer beklagt 500 Tage für die Genehmigung seien zu lang will nur gründliche Prüfungen umgehen. Es ist schäbig wie eine Bewertung von guten und schlechten Bürgerinitiativen statt findet. Niemand hat das Recht hier eine Bewertung durchzuführen, es gilt gleiches Recht für alle und jeden, ob es einem gefällt oder nicht.
    Es darf aber nicht nur der Tierschutz entscheident sein, sondern auch der Menschenschutz den Bayern mit seinen Abstandsregelungen einigermaßen entgegen kommt.

  • Kompliment zu diesem gut recherchierten Artikel. Sieht man heutzutage leider nicht immer. Allerdings ist eine Kleinigkeit nicht ganz korrekt dargestellt.
    Das im Artikel beschriebene WIndkraftprivileg aus § 35 Abs. 1 Nr. 5 BauGB ermöglicht es keinesfalls, dass Windenergieanlagen grundsätzlich überall gebaut werden dürfen. Diese Privilegierung gilt nur für den baurechtlichen Außenbereich, also grob gesagt dem Teil eines Gemeindegebiets der nicht im Geltungsbereich eines Bebauungsplans liegt. Schon allein dadurch wird sichergestellt, dass sich WEA nicht mit unverträglichen anderen Nutzugen - z.B. Wohnbebauung - mischen können. Diese Privilegierung aufzugeben würde den WIndkraftausbau massiv ausbremsen. Eine großräumliche Steuerung der WIndenergieansiedlung kann bereits mit den vorhandenen Mitteln der Raumordnungsplanung begegnet werden. Eine Abschaffung des Windkraftprivilegs wäre definitiv der falsche Weg.

  • Für eine erfolgreiche Energiewende ist nur eine Fläche von ca. 2% der Gesamtfläche erforderlich. Und das soll jetzt ein unlösbares Problem sein? Nein, ist es natürlich nicht! Aber irgendwo müssen die Anlagen halt stehen. Und das wäre auch ohne Konflikte mit den Arten- undNaturschutz möglich. Klar ist aber auch: eine bundesweite Regelung wie in Bayern (10H- zehnfacher Abstand der Anlagenhöhe) würde nicht nur den weiteren Windenergieausbau sofort zum Erliegen bringen, es müssten dann sogar massenhaft Anlagen wieder abgebaut werden. Das ist im Prinzip ja auch das Ziel der Kampagne ... und nicht der Lärmschutz. Bereits ab einem fünffachen Abstand ist eine Windenergieanlage quasi nicht mehr zu hören. In die gleiche Richtung geht der Vorschlag zur Abschaffung der Privilegierung im Baugesetzbuch. Interessanterweise kommt der Vorschlag genau von den Bundesländern, die sich jetzt gegen den notwendigen Braunkohleausstieg stemmen?! Auch das würde den weiteren Ausbau der Windenergie natürlich Abwürgen. Wie man sieht, die Interessen "besorgter Bürger" sind hier mal wieder nur vorgeschoben. Der Grund und das Ziel sind ganz andere. Das sollte man wissen.

  • 3 bis 6 Cent pro kWh sind ja irgendwie auch für den Verbraucher vertretbar - aber 30 Cent pro kWh für Biogasanlagen, die die Nahrungsmittelproduktion verdrängen und mit Pestiziden und Dünger den Boden und das Trinkwasser belasten, sind nicht vertretbar!
    Warum gibt es keine Ausschreibungen - Versteigerungen für Biogas -kWh?

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