Energie

Erneuerbare Energien Nur noch halb so viele neue Solaranlagen

In Deutschland werden bedeutend weniger Solaranlagen nachgefragt als noch 2012. Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft ist sich sicher: Das liege an der extremen Kappung der Förderung.
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Solarparzellen weniger gefragt: Die Förderung von Ökostromanlagen wird in Deutschland im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt. Quelle: Reuters

Solarparzellen weniger gefragt: Die Förderung von Ökostromanlagen wird in Deutschland im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt.

(Foto: Reuters)

BerlinDer Aufbau neuer Solaranlagen in Deutschland hat sich im vergangenen Jahr deutlich verlangsamt. Es seien 124.000 neue Anlagen mit einer Gesamtleistung von gut 3300 Megawatt installiert worden, teilte der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) am Donnerstag unter Berufung auf Zahlen der Bundesnetzagentur mit. Das sei ein Rückgang von mehr als 56 Prozent im Vergleich zu 2012 und der niedrigste Wert seit fünf Jahren.

BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig beklagte, die „extreme Kappung der Solarförderung“ habe die Nachfrage nach neuen Anlagen „geradezu einbrechen lassen“. Notwendig sei eine „Reparatur des Fördermechanismus“ im Rahmen der geplanten Gesetzesreform.

Die Förderung von Ökostromanlagen wird in Deutschland im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) plant eine Reform des EEG mit deutlichen Abstrichen bei der Förderung von Ökostrom sowie Ausbaugrenzen für Windstrom. Erneuerbare Energien sollen zwar weiter ausgebaut werden, Voraussetzung soll aber eine stärkere Marktintegration sein.

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2 Kommentare zu "Erneuerbare Energien: Nur noch halb so viele neue Solaranlagen "

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  • Staaliche Zwangssubventionen wie es das EEG darstellt haben in einer Marktwirtschaft auch nichts zu suchen!
    Darum ist es richtig, dass das EEG seine Subventionstatbestände (staatlich garantierte überhöhte Marktpreise aus 20 Jahre garantiert) zurückfährt! Die sog. Erneuerbaren Energiebranche basiert alleine auf diesen EEG-Subventionen zu Lasten des deutschen Bürgerwohlstand und wirtschaftlichen Arbeitsplätzen!

  • Da die Einstrahlungsdichte der Sonne auf der Erde zur Stromerzeugung unzureichend ist und die Stromerzeugung dem Tagesverlauf, dem Jahresverlauf und den Launen des Wetters folgt gibt und nicht dem Elektritzitätsbedarf und damit nahezu wertlos ist, gibt es auf diesem Planeten keine Solaranlage ohne "Förderung", besser Subvention, oder einen Mäzen.

    Mit der Reduzierung der Subventionssätze nimmt die Wirtschaftlichkeit der umweltschädlichen Solaranlagen innerhalb des Subventionssystems ab. Der Zubau vermindert sich.

    "Lohnen" tut sich der "Eigenverbrauch" weil diese Erzeuger am Netz hängen und weder für die Kapazitätsbereitstellung, noch für das Netz, oder die Frequenzstabilisierung bezahlen müssen. Auch die Steuern, ca. 40% des Strompreises müssen die Eigenstromverbraucher nicht bezahlen.

    Christen müssen für ihre Kirchen bezahlen, Muslims für die Moscheen, die Oekogläubigen lassen den Rest der Gesellschaft für die heilsbringenden Solaranlagen und "Erneuerbaren Energien" bezahlen. Mittlerweile betragen die Kosten ca. 30 Mrd. € pro Jahr, oder inklusive MwSt. Steuern, Gemeinkosten gut 1000 €/Jahr und Haushalt.

    Es stellt sich die Frage wie lange sich die Gesellschaft dies noch gefallen lässt.

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