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Energie

Premium Erneuerbare Energien Zwangsarbeit in China: Deutsche Solarbranche ist in Erklärungsnot

Deutsche Anbieter sind auf chinesische Lieferanten angewiesen, die wegen Zwangsarbeit in Verruf geraten sind. US-Sanktionen erhöhen nun den Druck.
02.07.2021 - 04:00 Uhr
Die Provinz Xinjiang ist für Rohstoffe zentral. Quelle: Pu lati/Imaginechina/laif
Solarmodul in China

Die Provinz Xinjiang ist für Rohstoffe zentral.

(Foto: Pu lati/Imaginechina/laif)

Düsseldorf, Peking, Brüssel Es ist nur ein einziges chinesisches Unternehmen, gegen das US-Präsident Joe Biden vor wenigen Tagen eine Einfuhrsperre erlassen hat. Aber die Entscheidung bringt fast die gesamte deutsche Solarindustrie in Erklärungsnot. Die USA werfen dem Konzern Hoshine vor, Zwangsarbeiter in der Provinz Xinjiang einzusetzen. Das Unternehmen ist ein Schlüssellieferant der Solarbranche, es stellt Vorprodukte für Anlagen her, die auch auf deutschen Dächern landen.

Bislang halten sich Bundesregierung und Branchenvertreter beim Thema Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang zurück. Erste Firmen haben aber Konsequenzen gezogen. So bezieht Wacker Chemie nach Informationen des Handelsblatts seit Ende 2020 kein Silizium-Metall mehr aus der chinesischen Provinz.

Die EU will mit einem Gesetz Importverbote für Güter ermöglichen, die aus Regionen stammen, in denen es zu schweren Menschenrechtsverletzungen kommt. Diplomaten warnen, dass China zum ersten Anwendungsfall des neuen Instruments werden könnte.

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